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Aktuelles:

 

Gedenken am Stasigelände/Roedlius Platz

 

 

Umstritten:

Abrisse auf dem ehemaligen Stasi-Gelände

 Dazu ein Film

https://www.youtube.com/watch?v=guGFbUPnxms&t=38s

 

 

Rückschau  aktueller Live-Online-Stream auf YouTube.de

 

Roedeliusplatz: Idylle oder Ort des Gedenkens?  

https://www.youtube.com/watch?v=iaEFJ9NOdBc&feature=youtu.be 

 

 

 

'Magdalena'- Der Stasi-Knast am ehemaligen Stasi-Gelände in Berlin.

https://www.youtube.com/watch?v=fSvVDNouX_g&feature=youtu.be

 

Der Knast am ehemaligen Stasigelände in der Magdalenenstraße  

 

 

 Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953. in Kooperation mit der Gedenkstätte Lindenstraße., Potsdam 

https://youtu.be/2CYj7GQwEsg

 

 

24.6.2020 Spaziergang eines Denkmalschützers über das Stasigelände

 

 

 

 

 

 

 

Jugend am Stasi-Gelände-  Online-Stream vom 14.04.2020

  https://www.youtube.com/watch?v=8Za5j8KUOqM

 

 

 

 

 

openair

 

Nächste Stasi-Geländeführung: 

Das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg

Ganz früher, früher, heute, irgendwann…

 

nächste

6.  September 

20.September

 

http://buergerkomitee1501berlin.de/fuehrungen-am-stasi-gelaende/

oder nach Vereinbarung

bueko_1501_berlin@web.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Freitag 16. Dezember 2016, 18.30 Uhr

 

Good Bye, Andrzej Wajda

Filmvorführung aus Anlass des Todes des polnischen Filmemachers, Oscar- und Goldenen Bären-Preisträgers

Adventsveranstaltung des Bürgerkomitees mit Rotwein und einer Einführung des Polen-Experten Wolfgang Templin

 

Langfassung:

 

Bürgerkomitee ‚15. Januar‘ e.V. Berlin

Verein zur Aufarbeitung der DDR- und Stasi-Geschichte

 

 

Veranstaltung Dezember 2016/04

(Stand 30.10.2016)

 

 

Good Bye, Andrzej Wajda

Adventsveranstaltung des Bürgerkomitees Filmvorführung mit Rotwein und einer Einführung des Polen-Experten Wolfgang Templin

 

Das Thema: Filmvorführung aus Anlass des Todes des polnischen Filmemachers am 9. Oktober 2016, Oscar- und Goldenen Bären-Preisträgers

Der Gast: Wolfgang Templin

 

Der Regisseur: Andrzej Wajda wurde 1926 geboren. Sein Vater wurde im April 1940 mit mehr als 3000 anderen polnischen Kriegsgefangenen eines sowjetischen des NKWD-Lagers ermordet. Wajda selbst war im Zweiten Weltkrieg in der Polnischen Heimatarmee. Nach dem Krieg besuchte er die Filmhochschule in Łódź. 1954 drehte ermit Eine Generation, der vom polnischen Widerstand handelt, seinen ersten Film. Seine Filme Der Kanal und Asche und Diamant gelten als Meisterwerke des polnischen Kinos. Der Kanal ist eine eindrucksvolle Abhandlung des Warschauer Aufstands. In den Filmen Der Mann aus Marmor (Człowiek z marmuru) 1977 und Der Mann aus Eisen (Człowiek z żelaza) 1981 verarbeitete er künstlerisch die Geschichte der oppositionellen polnischen Gewerkschaftsbewegung von Solidarność.

 

2000 erhielt er den Ehren-Oscar und auf der Berlinale 2006 den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk.

1989 wurde Wajda als Kandidat der Solidarność in den polnischen Senat gewählt und blieb Senator bis 1991. Im Film Katyn von 2007 verarbeitete er das Schicksal seines Vaters.

 

Der Gast: Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Wolfgang Templin studierte von 1976 bis 1977 an der Universität Warschau und knüpfte erste Kontakte zur polnischen Opposition, wie beispielsweise dem Komitee zur Verteidigung der Arbeiter (KOR). Er erlebte in Polen, welche Bedeutung die Filme Waida bei der Herausbildung einer demokratischen Opposition im kommunistischen Polen spielte. Als Mitherausgeber der DDR-Samisdat-Zeitschrift Grenzfall hielt er weiterhin Kontakte zu polnischen Oppositionellen. Von 2010 bis 2013 Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau.

Templin, geboren 1948 in Jena absolvierte bis 1974 ein Philosophie-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1970 trat er der SED bei und wurde FDJ-Sekretär. Im Anschluss an sein Studium begann er seine Dissertation, durfte diese aber wegen seiner Beteiligung sich an der Arbeit unabhängiger kirchennaher Friedens- und Menschenrechtsgruppen nicht abschließen. Später erhielt er Berufsverbot, arbeitete zwischenzeitlich in Hilfstätigkeiten.

1985 war er Mitbegründer der Menschenrechtsgruppe Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM). Am 25. Januar 1988 wurde er im Zusammenhang mit der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration der SED verhaftet und mit seiner damaligen Frau und seinen Kindern zur Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland gezwungen. Während der friedlichen Revolution ging er wieder in die DDR und nahm für die IFM am Runden Tisch teil und war deren Sprecher. Heute freier Autor der vor allem zum Ukraine-Konflikt, Polen und der DDR publiziert.

 

Der Film: Asche und Diamant oder Der Mann aus Eisen

OMU polnisch/englisch

Der Spielfilm "Asche und Diamant" von 1958 thematisiert das polnische Nachkriegsdrama: Nachdem die Deutschen Besatzer das Land verlassen haben, kommt nicht die Unabhängigkeit, für die die polnische Heimatarmee gekämpft hat, sondern die stalinistische Machtübernahme.

Der Spielfim "Der Mann aus Eisen" von 1980/81 thematisiert den Aufstieg der Gewerkschaftsbewegung von Solidarność.

 

Die Zeit: Freitag, 16.Dezember 2016, 18.30 Uhr

Ort: Raum 614

beim Stasimuseum

Ruschestraße 103, Haus 1, linker Eingang (ehemaliges Stasi-Gelände)

Berlin-Lichtenberg (10365)

U-Bahn Magdalenenstraße

 

Der Eintritt: kostenfrei. Über Spenden für unsere weitere Arbeit freuen wir uns.

 

 

 

Sie sind herzlich eingeladen.

 

 

Christian Booß

Berlin, 15.10. 2016 für den Vorstand, Vorsitzender

 

 

Der Verein: Das Bürgerkomitee »15. Januar«  Berlin ist nach der friedlichen Revolution in der DDR entstanden. Bei seiner Gründung 1991 hat der Verein ideell an das Bürgerkomitees angeknüpft, dass sich in der Nacht vom 15. zum 16. Januar nach der Inbesitznahme des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit aus Bürgerrechtlern, Demonstranten und anderen gebildet, 1990 aber aufgelöst hatte.

 

Das Bueko _1501_ Berlin ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, zu dem seit der Gründung verschiedene andere Bürgerbewegte und Sympathisanten hinzugestoßen sind. Der Verein wurde kürzlich entsprechend den Regelungen des Vereinsrechtes reaktiviert, nachdem er eine zeitlang weniger Aktivitäten gezeigt hatte.

 

Die Veranstaltungsreihe „Bücher-Ecke“- Aufarbeitungsautoren stellen sich vor, ist eine von mehreren neuen Aktivitäten, die man auf unserer Homepage nachsehen kann.

 

 

 

Bürgerkomitee ‚15. Januar‘ e.V. Berlin

Verein zur Aufarbeitung der DDR- und Stasi-Geschichte