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Aktuelles:

 

Stellungnahme zur heutigen Abgeordnetenhausdebatte über das ehemalige Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg

 

 

22.3.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstaltungen 2018

 

Führung:

3. Juni  2018 15.30 Uhr

Stasi contra Kiez-

Stasi-Führung am ehemaligen Stasi-Gelände

Anmeldung: 

bueko_1501_berlin@web.de

 

MITTWOCH, 13. JUNI 2018, 18.00 Uhr

Der Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953

ein Zeitzeuge berichtet mit dem Journalisten und Publizisten LUTZ RACKOW (Jg. 1932; Berlin)

 

 

 

Rückschau:

3. Juni  2018 15.30 Uhr

 

Stasi-Führung am ehemaligen Stasi-Gelände

Stasi contra Kiez-

 

Anmeldung: bueko_1501_berlin@web.de

12. April 2018. 18.30 Uhr 

 

Sexueller Missbrauch in der DDR

Historische, rechtliche und psychologische Hintergründe des sexuellen Missbrauchs an Kindern und Jugendlichen in der DDR

Vorstellung der ersten fundierten Studie zum Thema

 

Die Verantwortlichen der SED-Diktatur haben alles getan, ihr Land als „Staat der Jugend“ erscheinen zu lassen. Verschwiegen wurden die Schattenseiten menschlichen Zusammenlebens, die in jeder Gesellschaft auftreten. In der DDR wurde das Thema sexueller Missbrauch systematisch totgeschwiegen. Fälle, die  der nicht aufgedeckt oder gar vertuscht wurden, gaben dem Täter die Gelegenheit zu neuen Missbräuchen.

Das ist die Bilanz der Autorengruppe, die sich erstmals versucht hat, diesem schwierigen Thema der DDR-Geschichte anzunähern.

 

Autoren.

Die Autoren beschäftigen sich seit Jahren mit den Verletzungen von Menschenrechten durch die SED-Diktatur und ihren Folgen bis heute.

Dr. rer. pol. Christian Sachse, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG), Veröffentlichungen zum Forschungsfeld „Opfer der SED-Diktatur“, darunter zu Jugendhilfe und Kinderheimen, politischen Gefangenen und Zwangsarbeit. 

Stefanie Knorr, Diplom-Psychologin, ist Mitarbeiterin der Beratungsstelle "Gegenwind" für politisch Traumatisierte der SED-Diktatur, Veröffentlichungen zu den psychischen und sozialen Folgen politischer und institutioneller Repression unter der SED-Diktatur. 

Benjamin Baumgart, Volljurist, ist juristischer Berater der Beratungsstelle der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG).

 

Moderation: Christian Booß

 

Termin und Ort : 
Donnerstag, 12. April 18.30 Uhr
ehemaliges Stasi-Gelände
Haus 1 (linker Aufgang)
Raum 614
Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg, U-Bahn Magdalenenstraße

 

Eine VA des Bürgerkomitee 15. januar e.V. in Kooperation mit der ASTAK e.V. /Stasimuseum unterstützt vom Verband politisch Verfolgter der Kommunismus e.V.(VPVDK)

 

Donnerstag, 1. März 2018,  18.30 Uhr

Einst als Bürgerrechtler gehätschelt, jetzt als „AfD-Anhänger“ verpönt?

Podiumsdiskussion mit:

Siegmar Faust, Werner Schulz, Konstantin von Hammerstein, Der Spiegel

Moderation: Margit Miosga

 

Januar 11.30 Uhr

Aktion Fehlschlag

Wie die Stasi vor 30 Jahren mit Massenverhaftung Ausreisewillige und Oppositionelle rund um die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 17. Januar 1988 bekämpfte und was daraus wurde…..

 

 15. Januar 13.30 Uhr

Bunker auf dem Stasi-Gelände Sonderführung

  

7. Dezember 2017 

 Tödliche Missverständnisse.

 

Fluchtversuche von DDR-Bürgern bis 1989 über Bulgarien  in den Westen

 

 

14. November 2017

 
Die Haftanstalt in der Magdalenenstraße
oder wie die Stasi nach Lichtenberg kam- vom NKWD zur Stasi

 

17. Oktober  2017  1

 

Der Traum ist aus. Nikaragua heute.

 

19. August 2017  

 

Führung über das Stasi-Gelände

 

13. Juni 2017 18.30 Uhr 

Spur der Steine, DEFA-Film 1966

mit Manfred Krug,  Regie Frank Beyer,

Einführung: Ralf Schenk, DEFA-Stiftung

 

Spur der Steine

 

24. Mai 2017

Abreißen, Bewahren, Umgestalten?

 

Zur Zukunft  des ehemaligen Stasi-Geländes in Berlin -Lichtenberg

 

 

 

 

25. April 2017 19.00 Uhr  

Prof. Martin Sabrow: Erich Honecker. Das Leben davor
1912-1945. Teil eins einer Biographie

 

 

28. März 2017

„Die braune Saat“  

Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR

Buchvorstellung von Harry Waibel

 

 

18. Januar  2017

Prof. Johannes Weberling: 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz

 

15. Januar 2017 

Zum Jahrestag des Sturms auf die Stasi-Zentrale in Berlin

 

Die Stasi-Rolle

 

Geländeführung und Reportagen von SPIEGEL-TV auf dem Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg

 

16.12.2016 

Filme von Andrej Wajda

mit Wolfgang Templin

 

 

9. 11.2016

Vortrag

 Berlin: Eine Stadt mit tausend Gesichtern

Historische Stadtspaziergänge auch zur DDR und Stasi- Geschichte  in einer europäischen Metropole

Der Gast: Dr. Martin Jander

  

Oktober 2016

Dr. Helmut Müller-Enbergs: Geheimdienste im Kalten Krieg

 

 

Ausschreibung

 

 

 Zwei kleine Honorarverträge

 

 

  1. Recherche zu einem Thema im Umfeld des ehemaligen Stasi-Geländes

in Berliner Archiven

 

 

  1. Mediale Aufbereitung der Recherchen unter 1.

 

Interesse: Rückmeldung bis zum 15.April

 

 

Dr. Christian Booß, Verein Bürgerkomitee 1501 Berlin

Büko 15. Januar e.V. Berlin

Bueko_1501_berli@web.de

0171-5311140

 

 

 

 

Freitag 16. Dezember 2016, 18.30 Uhr

 

Good Bye, Andrzej Wajda

Filmvorführung aus Anlass des Todes des polnischen Filmemachers, Oscar- und Goldenen Bären-Preisträgers

Adventsveranstaltung des Bürgerkomitees mit Rotwein und einer Einführung des Polen-Experten Wolfgang Templin

 

Langfassung:

 

Bürgerkomitee ‚15. Januar‘ e.V. Berlin

Verein zur Aufarbeitung der DDR- und Stasi-Geschichte

 

 

Veranstaltung Dezember 2016/04

(Stand 30.10.2016)

 

 

Good Bye, Andrzej Wajda

Adventsveranstaltung des Bürgerkomitees Filmvorführung mit Rotwein und einer Einführung des Polen-Experten Wolfgang Templin

 

Das Thema: Filmvorführung aus Anlass des Todes des polnischen Filmemachers am 9. Oktober 2016, Oscar- und Goldenen Bären-Preisträgers

Der Gast: Wolfgang Templin

 

Der Regisseur: Andrzej Wajda wurde 1926 geboren. Sein Vater wurde im April 1940 mit mehr als 3000 anderen polnischen Kriegsgefangenen eines sowjetischen des NKWD-Lagers ermordet. Wajda selbst war im Zweiten Weltkrieg in der Polnischen Heimatarmee. Nach dem Krieg besuchte er die Filmhochschule in Łódź. 1954 drehte ermit Eine Generation, der vom polnischen Widerstand handelt, seinen ersten Film. Seine Filme Der Kanal und Asche und Diamant gelten als Meisterwerke des polnischen Kinos. Der Kanal ist eine eindrucksvolle Abhandlung des Warschauer Aufstands. In den Filmen Der Mann aus Marmor (Człowiek z marmuru) 1977 und Der Mann aus Eisen (Człowiek z żelaza) 1981 verarbeitete er künstlerisch die Geschichte der oppositionellen polnischen Gewerkschaftsbewegung von Solidarność.

 

2000 erhielt er den Ehren-Oscar und auf der Berlinale 2006 den Goldenen Ehrenbären für sein Lebenswerk.

1989 wurde Wajda als Kandidat der Solidarność in den polnischen Senat gewählt und blieb Senator bis 1991. Im Film Katyn von 2007 verarbeitete er das Schicksal seines Vaters.

 

Der Gast: Der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Wolfgang Templin studierte von 1976 bis 1977 an der Universität Warschau und knüpfte erste Kontakte zur polnischen Opposition, wie beispielsweise dem Komitee zur Verteidigung der Arbeiter (KOR). Er erlebte in Polen, welche Bedeutung die Filme Waida bei der Herausbildung einer demokratischen Opposition im kommunistischen Polen spielte. Als Mitherausgeber der DDR-Samisdat-Zeitschrift Grenzfall hielt er weiterhin Kontakte zu polnischen Oppositionellen. Von 2010 bis 2013 Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau.

Templin, geboren 1948 in Jena absolvierte bis 1974 ein Philosophie-Studium an der Humboldt-Universität zu Berlin. 1970 trat er der SED bei und wurde FDJ-Sekretär. Im Anschluss an sein Studium begann er seine Dissertation, durfte diese aber wegen seiner Beteiligung sich an der Arbeit unabhängiger kirchennaher Friedens- und Menschenrechtsgruppen nicht abschließen. Später erhielt er Berufsverbot, arbeitete zwischenzeitlich in Hilfstätigkeiten.

1985 war er Mitbegründer der Menschenrechtsgruppe Initiative Frieden und Menschenrechte (IFM). Am 25. Januar 1988 wurde er im Zusammenhang mit der Liebknecht-Luxemburg-Demonstration der SED verhaftet und mit seiner damaligen Frau und seinen Kindern zur Ausreise in die Bundesrepublik Deutschland gezwungen. Während der friedlichen Revolution ging er wieder in die DDR und nahm für die IFM am Runden Tisch teil und war deren Sprecher. Heute freier Autor der vor allem zum Ukraine-Konflikt, Polen und der DDR publiziert.

 

Der Film: Asche und Diamant oder Der Mann aus Eisen

OMU polnisch/englisch

Der Spielfilm "Asche und Diamant" von 1958 thematisiert das polnische Nachkriegsdrama: Nachdem die Deutschen Besatzer das Land verlassen haben, kommt nicht die Unabhängigkeit, für die die polnische Heimatarmee gekämpft hat, sondern die stalinistische Machtübernahme.

Der Spielfim "Der Mann aus Eisen" von 1980/81 thematisiert den Aufstieg der Gewerkschaftsbewegung von Solidarność.

 

Die Zeit: Freitag, 16.Dezember 2016, 18.30 Uhr

Ort: Raum 614

beim Stasimuseum

Ruschestraße 103, Haus 1, linker Eingang (ehemaliges Stasi-Gelände)

Berlin-Lichtenberg (10365)

U-Bahn Magdalenenstraße

 

Der Eintritt: kostenfrei. Über Spenden für unsere weitere Arbeit freuen wir uns.

 

 

 

Sie sind herzlich eingeladen.

 

 

Christian Booß

Berlin, 15.10. 2016 für den Vorstand, Vorsitzender

 

 

Der Verein: Das Bürgerkomitee »15. Januar«  Berlin ist nach der friedlichen Revolution in der DDR entstanden. Bei seiner Gründung 1991 hat der Verein ideell an das Bürgerkomitees angeknüpft, dass sich in der Nacht vom 15. zum 16. Januar nach der Inbesitznahme des ehemaligen Ministeriums für Staatssicherheit aus Bürgerrechtlern, Demonstranten und anderen gebildet, 1990 aber aufgelöst hatte.

 

Das Bueko _1501_ Berlin ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, zu dem seit der Gründung verschiedene andere Bürgerbewegte und Sympathisanten hinzugestoßen sind. Der Verein wurde kürzlich entsprechend den Regelungen des Vereinsrechtes reaktiviert, nachdem er eine zeitlang weniger Aktivitäten gezeigt hatte.

 

Die Veranstaltungsreihe „Bücher-Ecke“- Aufarbeitungsautoren stellen sich vor, ist eine von mehreren neuen Aktivitäten, die man auf unserer Homepage nachsehen kann.

 

 

 

Bürgerkomitee ‚15. Januar‘ e.V. Berlin

Verein zur Aufarbeitung der DDR- und Stasi-Geschichte

 

 

 

Bildergalerie Wachstum und Ende eines Moloch