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Aktuelles:

 

Kritik an den Vorschlägen des Bundesbeauftragten für  die Stasi-Unterlagen zur Abwicklung von Außenstellen

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

Elektronische Rekonstruktion der Stasi-Akten faktisch tot

 

Jahn-Behörde blockiert seit Jahren Freigabe von zwei Millionen €uro für die Weiterführung des Projektes

14 Januar 2019

 

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ausstellungseröffnung mit Film: Fußball im Hinterhof der Stasi.

 

Zeit 20. Februar 2019 um 17 Uhr

Ort: Stasi-Museum

Haus 1, Ruschestr. 103

10365 Berlin

 

Führung:

nach Anmeldung

oder 3. März 2019 

15.30 Uhr

 

Stasi contra Kiez-

Stasi-Führung am ehemaligen Stasi-Gelände

Anmeldung: 

bueko_1501_berlin@web.de

 

 

Rückschau.

Veranstaltungen 2018/9

 

Einladung zu einer Ausstellungseröffnung mit Film: Fußball im Hinterhof der Stasi.

 

 

 

Lieber Benjamin,

 

 

 

 

 

es ist so weit...

 

 

 

Wir möchten Dich zur Eröffnung unserer Ausstellung „Fußball im Hinterhof der Stasi-Der SV Lichtenberg 47 e.V. zu DDR-Zeiten“ am 20. Februar 2019 um 17 Uhr ins Stasi-Museum einladen.

 

 

 

Der nach dem Krieg von Sportfans im Lichtenberger Kiez gegründete Verein war ein Rarität in einem Staat, in dem der Sport eigentlich „von oben“ kontrolliert und angeleitet sein sollte. Der Sportverein konnte mehr als zwei Jahrzehnte seine relative Unabhängigkeit als Privatverein bewahren. Auch später überlebte der Verein, obwohl das Ministerium für Staatssicherheit unmittelbar nebenan saß, alles misstrauisch beobachtete und sich schließlich auch das Stadion einverleiben wollte. Die Ausstellung handelt von Konflikten und Kompromissen, Eigensinn und Anpassung, mit denen die dem Altlichtenberger Vereinsmitglieder durch die DDR kamen und ihren Eigenheiten erhielten. Die Frage ist auch, inwieweit der Mythos um den Namensgeber des Stadions, den von den Nazis ermordeten Arbeitersportler Johannes Zoschke, hierbei eine Rolle spielte.

 

 

 

Eröffnung

 

Kurze Einführung Dr. Christian Booß, Kurator

 

Vorführung des ca. 30-minütigen Ausstellungsfilmes

 

Eröffnung der Ausstellung im Stasi-Museum

 

get together

 

 

 

Zeit 20. Februar 2019 um 17 Uhr

 

Ort: Stasi-Museum

 

Haus 1, Ruschestr. 103

 

10365 Berlin

 

 

 

Eine Ausstellung in Kooperation mit der ASTAK e.V./Stasimuseum

 

 

 

29.11.2018 18.30 Uhr

 

Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann.

 

Fr, 30.11.18 I 18.00 Uhr

 

Berlin-Filme zur Migration

 

Wir bleiben hier, Dirk Otto, DDR, 1990, 31' (deutsch)

 

Zentralflughafen THF, Karim Aïnouz, Deutschland/Frankreich/Brasilien, 2018, 97’ (OmEngUT)

 

 

13.11.2018, 18.30 Uhr 

 

Im Rahmen des Vortragszyklus zum linken Revolutionsmythos


Vortrag Dr. Martin Jander. Revolutionsmythos der 68er-Bewegung

  

24. 10. 2018, 18. 30 Uhr

Revolutionsheld oder Totengräber der parlamentarischen Demokratie?

 Karl Liebknecht in der Novemberrevolution.

10.10. 2018, 18.30 Uhr 

 

Staat und Revolution bei Marx und Lenin.

 

Vortrag Wolfgang Templin

 

 

11. September 18.30 Uhr

1968 Ost trifft 1968 West

-1968 und die Folgen für 1989 und bis heute

 

am 28. August 2018 

Anhörung zum Thema Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg 

 

 4. Juni 2018

DDR GESCHICHTE-ZEITZEUGEN: Martin Brama  

 

13. Juni 2018

Der Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953: Lutz Rackow

 

12. April 2018 

Sexueller Missbrauch in der DDR

 

 1. März 2018 

Einst als Bürgerrechtler gehätschelt, jetzt als „AfD-Anhänger“ verpönt?

 

 15. Januar 13.30 Uhr

Bunker auf dem Stasi-Gelände Sonderführung

 

14. Januar 2018

 Aktion Fehlschlag

Massenverhaftung gegen  Ausreisewillige und Oppositionelle rund um die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 17. Januar 1988 

  

7. Dezember 2017 

Tödliche Missverständnisse.

Fluchtversuche von DDR-Bürgern bis 1989 über Bulgarien  

 

14. November 2017
 
Die Haftanstalt in der Magdalenenstraße
oder wie die Stasi nach Lichtenberg kam- vom NKWD zur Stasi

 

17. Oktober  2017  1

Der Traum ist aus. Nikaragua heute.

 

 

13. Juni 2017 18.30 Uhr 

Spur der Steine, DEFA-Film 1966. .inführung: Ralf Schenk, DEFA-Stiftung

 

24. Mai 2017

Abreißen, Bewahren, Umgestalten?

 Zur Zukunft  des ehemaligen Stasi-Geländes in Berlin -Lichtenberg

 

  

25. April 2017 19.00 Uhr  

Prof. Martin Sabrow: Erich Honecker. Teil eins einer Biographie

 

 28. März 2017

„Die braune Saat“  

Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR

Buchvorstellung von Harry Waibel

  

18. Januar  2017

Prof. Johannes Weberling: 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz

 

15. Januar 2017 

Die Stasi-Rolle

 Geländeführung und Reportagen von SPIEGEL-TV auf dem Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg

 

16.12.2016 

Filme von Andrej Wajda

mit Wolfgang Templin

  

9. 11.2016

Berlin: Eine Stadt mit tausend Gesichtern

Historische Stadtspaziergänge Dr. Martin Jander

  

Oktober 2016

Dr. Helmut Müller-Enbergs: Geheimdienste im Kalten Krieg

Anmeldung: bueko_1501_berlin@web.de

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/

 

 

 

Elektronische Rekonstruktion der Stasi-Akten faktisch tot

 

Jahn-Behörde blockiert seit Jahren Freigabe von zwei Millionen €uro für die Weiterführung des Projektes

14 Januar 2019

 

Der Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar kritisiert, dass die elektronische Zusammensetzung von teilzerstörten Stasi-Akten nicht weitergeht. Der Bundestag hatte vor über vier Jahren 2 Millionen € bereit gestellt, damit das Fraunhofer Institut (IPK) das Projekt mit einem leistungsfähigeren Scanner fortführen kann. Dieses Geld hat die Jahn-Behörde immer noch nicht freigegeben. Dies, obwohl das IPK aus Eigenmitteln eine neue Scan-Technologie entwickelt hat, die ihre Funktionsfähigkeit schon unter Beweis gestellt hat.

 

Die Öffentlichkeit sollte sich nicht darüber täuschen, dass damit die elektronischen Zusammensetzung von zerrissenen Akten zum Erliegen gekommen ist. Damit verstößt die Jahn-Behörde faktisch gegen das Stasi-Unterlagen-Gesetz, was der Behörde vorgibt, die vorhandenen Unterlagen zugänglich zu machen.

 

Der Bundestag hatte 2006 beschlossen ein Pilotprojekt zu fördern, wonach 400 Säcke mit zerrissenen Stasiunterlagen zusammengefügt werden sollen. Die Stasi hatte diese Unterlagen versucht im Herbst 1989 zu vernichten und in einem zerrissenen Zustand zurückgelassen, der es erlaubt, sie zusammenzusetzen.

 

Man kann den Eindruck gewinnen, dass viele in der Behörde gar nicht hinter dem Projekt stehen. Immer wieder wurde auf vorhandene und vermeintliche technischen Schwierigkeiten verwiesen, Ergebnisse kleingeredet und von hausgemachten Problemen abgelenkt. Zwar sind die zusammengesetzten Akten nicht alle so spektakulär, wie es seinerzeit die damalige Bundesbeauftragte, Marianne Birthler, bei Beginn des Projektes suggeriert hat. Doch allein in den letzten zwei Jahren konnten interessante Sachakten und auch einzelne wichtige IM-Akten rekonstruiert werden. U.a. die von IM 'Max' einem langjährigen Mitarbeiter im Leitungsbereich des DDR-Justizministeriums oder auch von IM 'Maria', die als Ost-Berliner Kulturwissenschaftlerin mit zahlreiche Expertisen für die Stasi zur Zensur und Kriminalisierung von Künstlern und Intellektuellen beitrug.

 

Bildergalerie Wachstum und Ende eines Moloch