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Aktuell:

 

Erster Internetauftritt zu allen Stasi-Besetzungen in den 15 Regionen der DDR

 

 

 

 

näheres: 

 

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/stasi-besetzung/

 

 

 

Kritik an Abwicklung der Stasi-Forschung.

 

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen

 

 

 

 Kritik an den Vorschlägen des Bundesbeauftragten für  die Stasi-Unterlagen zur Abwicklung von Außenstellen

 

 

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

 

Elektronische Rekonstruktion der Stasi-Akten faktisch tot

 

 

 

Jahn-Behörde blockiert seit Jahren Freigabe von zwei Millionen €uro für die Weiterführung des Projektes

 

14 Januar 2019

 

 

 

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

 

Abriss auf dem ehemaligen Stasi-Gelände

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/mfs-gelaende/bund-will-abreissen/

 Dazu der Film

https://youtu.be/eGCWvmrkDnU

 

 Bundestag beschließt

Abwicklung der Stasi-Unterlagenbehörde

http://buergerkomitee1501berlin.de/abwicklung-der-stasiunterlagenbehoerde/

  

Wir Suchen: 

Privat-Fotos aus dem Alltag von Lichtenberg & Hohenschönhausen von 1984-1994 gesucht.

 

-Speziell auch zur Stasi und Stasiauflösung

 

bueko_1501_berlin@web.de

 

Kritik an Abwicklung der Stasi-Forschung.

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/m-3-19-stasiforschung/

 

Elektronische Rekonstruktion der Stasi-Akten faktisch tot

 Jahn-Behörde blockiert seit Jahren Freigabe von zwei Millionen €uro für die Weiterführung des Projektes

14 Januar 2019

 http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sonntag, 2. Februar 2020

Stasi-Geländeführung: 

Das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg

Ganz früher, früher, heute, irgendwann……Auch zum Thema Abriss

 

 

Rückschau 2019

 

7.12. Fahrradtour. Stätten der Opposition

 

21.11.19  18.30 Uhr

DDR-Korrespondenten – 30 Jahre danach

 

25. 11. 2019 18.30 Uhr

Salli Sallmanns Salon.

Die Westberliner Schriftstellerin Anja Tuckermann und die aus Ostdeutschland stammende Schriftstellerin Kerstin Hensel im Gespräch 

 

 6. November 2019 um 19.00 Uhr

 

„Alles war möglich – oder doch nicht? Die Ostberliner Kunstszene in der „Wende“-Zeit 1989/90 am Beispiel des ACUD.“

 

In der Berliner Geschichtswerkstatt Golzstraße

 

 

 24.9.2019 Salli Sallmanns Salon 

 

 

   

 

Mit Wolfgang Brenner und Ekke Maaß

 

9.10. 2019: 18.30 Uhr

Jugendradio DT 64 in der "Wende"

 mit Michael Schiwack

 

 

 

 

 

 

12.9.2019


Abwicklung der Stasi-Unterlagenbehörde-Eine Kontroverse

19.30 Uhr Bartholomäus Kirche Berlin

 

24.7.2019 18.00 

"Blockflöten" oder Widerstandsnester?

Geschichte der Blockparteien in der DDR

mit Siegfried. Suckut

 

20. Februar 2019 um 17 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Film: Fußball im Hinterhof der Stasi.

 

Veranstaltungsrückblick

 

29.11.2018 18.30 Uhr

 

Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann.

 

Fr, 30.11.18 I 18.00 Uhr

 

Berlin-Filme zur Migration

 

Wir bleiben hier, Dirk Otto, DDR, 1990, 31' (deutsch)

 

Zentralflughafen THF, Karim Aïnouz, Deutschland/Frankreich/Brasilien, 2018, 97’ (OmEngUT)

 

 

13.11.2018, 18.30 Uhr 

 

Im Rahmen des Vortragszyklus zum linken Revolutionsmythos


Vortrag Dr. Martin Jander. Revolutionsmythos der 68er-Bewegung

  

24. 10. 2018, 18. 30 Uhr

Revolutionsheld oder Totengräber der parlamentarischen Demokratie?

 Karl Liebknecht in der Novemberrevolution.

10.10. 2018, 18.30 Uhr 

 

Staat und Revolution bei Marx und Lenin.

 

Vortrag Wolfgang Templin

 

 

11. September 18.30 Uhr

1968 Ost trifft 1968 West

-1968 und die Folgen für 1989 und bis heute

 

am 28. August 2018 

Anhörung zum Thema Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg 

 

 4. Juni 2018

DDR GESCHICHTE-ZEITZEUGEN: Martin Brama  

 

13. Juni 2018

Der Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953: Lutz Rackow

 

12. April 2018 

Sexueller Missbrauch in der DDR

 

 1. März 2018 

Einst als Bürgerrechtler gehätschelt, jetzt als „AfD-Anhänger“ verpönt?

 

 15. Januar 13.30 Uhr

Bunker auf dem Stasi-Gelände Sonderführung

 

14. Januar 2018

 Aktion Fehlschlag

Massenverhaftung gegen  Ausreisewillige und Oppositionelle rund um die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 17. Januar 1988 

  

7. Dezember 2017 

Tödliche Missverständnisse.

Fluchtversuche von DDR-Bürgern bis 1989 über Bulgarien  

 

14. November 2017
 
Die Haftanstalt in der Magdalenenstraße
oder wie die Stasi nach Lichtenberg kam- vom NKWD zur Stasi

 

17. Oktober  2017  1

Der Traum ist aus. Nikaragua heute.

 

 

13. Juni 2017 18.30 Uhr 

Spur der Steine, DEFA-Film 1966. .inführung: Ralf Schenk, DEFA-Stiftung

 

24. Mai 2017

Abreißen, Bewahren, Umgestalten?

 Zur Zukunft  des ehemaligen Stasi-Geländes in Berlin -Lichtenberg

 

  

25. April 2017 19.00 Uhr  

Prof. Martin Sabrow: Erich Honecker. Teil eins einer Biographie

 

 28. März 2017

„Die braune Saat“  

Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR

Buchvorstellung von Harry Waibel

  

18. Januar  2017

Prof. Johannes Weberling: 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz

 

15. Januar 2017 

Die Stasi-Rolle

 Geländeführung und Reportagen von SPIEGEL-TV auf dem Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg

 

16.12.2016 

Filme von Andrej Wajda

mit Wolfgang Templin

  

9. 11.2016

Berlin: Eine Stadt mit tausend Gesichtern

Historische Stadtspaziergänge Dr. Martin Jander

  

Oktober 2016

Dr. Helmut Müller-Enbergs: Geheimdienste im Kalten Krieg

Anmeldung: bueko_1501_berlin@web.de

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/

 Stellungnahme zur Auflösung der Stasi-Unterlagenbehörde

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Abriss auf dem ehemaligen Stasigelände

 http://www.buergerkomitee1501berlin.de/mfs-gelaende/bund-will-abreissen/

 

 neues Video zum Abriss: 

 

 

 
 
Zur  Stasi-"Besetzung" der MfS-Zentrale vom 15. Januar 1990 in Berlin 
 

Der neue Internetauftritt zu den Stasi-Besetzungen in der gesamten DDR. 

 

Vom Bürgerkomitee 15. Januar e.V. in Kooperation mit anderen 

 

 

Rückschau zum   am 15. Januar  2020-  -szenische Darstellung zum Thema Stasi-Besetzung

REDEN vs. SCHWEIGEN #1: Das Tor

 

„Bringt Smartphones mit!“ In Koproduktion von Bürgerkomitee 15. Januar e.V. und LUNATIKS entsteht ein szenischer Audiowalk rund um die Geschehnisse im Ministerium für Staatssicherheit der DDR am 15. Januar 1990. Und zur Frage: Was bedeutet Akteneinsicht für familiäre Strukturen und persönliche Lebensgeschichten?

 

 

 

 Eine Kooperation des Berliner Theaterkollektivs LUNATIKS und dem Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V. Berlin.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum Ende  der Stasi: Gewissheiten und Ungewissheiten

Veranstaltung anlässlich des 30. Jahrestages der „Erstürmung“ und "Besetzung" der Stasizentrale in Berlin

Fragen, Thesen, Kontroversen

 

Matinee, Sonntag 12. 1. 2020 um 11 Uhr

Vortrag mit Diskussion

Input zu Thema und Internetauftritt: Christian Booß, Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V., Berlin

Kommentar: Prof. Dr. Rainer Eckart, ehem. Direktor des Zeitgeschichtlichen Forums; Leipzig

Kommentar: Michael Beleites, ehem. Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Sachsen

Als weitere Gäste ehem. Beteiligte an den „Besetzungen“ in Berlin und anderswo

 

Haus 1 Raum 614

ehemaliges Stasigelände, Ruschestr. 103

10365 Berlin

 

Das Ende der Staatssicherheit, die Ereignisse Anfang Dezember 1989 und die am 15. Januar 1990 sind vielen bekannt: Sie sind vielfach beschrieben und gehören inzwischen zum historischen Alltagsbewusstsein. Diese scheinbare Gewissheit lässt selten die Frage aufkommen, ob das was wir meinen zu wissen, sich auch wirklich so zugetragen hat. Oder ob es andere Sichtweisen und Fakten gibt, die manches  in neuem Licht erscheinen lassen.

So ist der oft gehörte Satz „Anfang Dezember wurden die Bezirksverwaltungen des MfS/AfNS besetzt“ ungenau bis falsch. Gerade die Berliner Bezirksverwaltung wurde nie „besetzt“, schon gar nicht Anfang Dezember '89. Und ob manche der Bürgerbegehungen von Kreis- und Bezirksverwaltungen wirklich treffend mit dem Wort Besetzung beschrieben ist, ist ebenso fraglich. Für die komplexen Geschehnisse, die am 15. Januar zum Ende der MfS-Zentrale führten, gibt es bis heute keine schlüssige Bezeichnung. „Erstürmung“,“ Sturm“, etc. greifen deutlich zu kurz.

Manche Ereignisse werden oft als revolutionäre Tat vor Ort beschrieben, das Handeln der Staatsseite als die der Bremser und Verhinderer. Aber wie die Motivation und Weisungslage auf Staatsseite wirklich war, ist bis heute nicht untersucht. Die Behauptung des ehemaligen Dresdener Oberbürgermeisters, Wolfgang Berghofer, wonach Ministerpräsident Hans Modrow die Stasi opferte, um sich, die SED und die DDR möglichst zu retten, sorgte für Aufregung. Schrillte Thesen von der Manipulation der Bürgerkomitee führten sogar zu einem Prozess, aber nicht zu einer wirklichen Klärung.

Der 30. Jahrestag der sogenannten „Erstürmung“ der MfS-Zentrale ist ein guter Anlass, auf die Ereignisse zurückzuschauen, kontroverse Sichtweisen zu benennen und offene Fragen zu formulieren. 

Mit dem Internetauftritt „Stasibesetzung.de“ haben mehrere Aufarbeitungsinstitutionen und Einzelpersonen erstmals begonnen, den Wissensstand überregional für ganz Ostdeutschland zusammenzutragen. Die Website wird mit Inhalten zum 15. Januar aktualisiert, die im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt werden.

 

 

 

Führung am ehemaligen Stasi-Gelände

nächste Führung Sonntag, 2. Februar, 1. März, 5. April 2020, jeweils 15.30Uhr

 

Das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg

Ganz früher, früher, heute, irgendwann……

Stadtführung mit historischen Fotos

  

 

 „Stasi contra Kiez." Die Führung zeigt an der Entwicklung der Stasi-Zentrale in Berlin, wie der Überwachungsapparat von Erich Mielke sich immer weiter ausdehnte und sich buchstäblich in den Kiez hineinfräste. Der Konflikt mit dem Umfeld steht symbolisch für die Ausweitung der Überwachung und das Eindringen des MfS in den Alltag der DDR-Bürger.
 
Das Gelände soll als Erinnerungsort weiterentwickelt werden. Dies führt auch zu Konflikten um die weitere Gestaltung, siehe ein jüngster Abriss von Altbausubstanz. 

 Dauer: ca. 90 Minuten

Teilnehmergebühr: 8 Euro pro Person

reduzierte Gruppentarife möglich

  -jeden ersten Sonntag im Monat oder frei nach Verabredung

 

Treffpunkt vor Haus 1, Ruschestr. 103

ehem.Stasi-Gelände

10365 Berlin-Lichtenberg (U-Bahn Magdalenenstraße)

 

Anmeldung unter: bueko_1501_berlin@web.de

Vorabbuchung: http://www.buergerkomitee1501berlin.de/fuehrungen-onlineticket

inquieries: bueko_1501_berlin@web.de

  

 

neu: Fahrradtour in Berlin Mitte und Prenzlauer Berg

Wie die DDR-Opposition am System sägte – 2,5 Stunden Fahrradtour zu den Originalschauplätzen

 

Die wichtigsten Köpfe der DDR-Opposition lebten in baufälligen  Mietskasernen im Stadtteil Prenzlauer Berg. Zionskirche, Umweltbibliothek, Gethsemanekirche aber auch viele Privatwohnungen waren wichtige Treffpunkte.

Ab dem 7. Dezember 1989 saßen viele der DDR-Oppositionellen dann mit am „Runden Tisch“. Zusammen mit SED und Blockparteien sollten Wege in die Demokratie gefunden werden.

 Eine Zeitreise zur oppositionellen Subkultur in  einem autoritären System – 30 Jahre später, genau am historischen Datum der Gründung des „Runden Tisches“.

  

Treffpunkt:
Kulturbrauerei bei Berlin on Bike
Eingang Knaackstraße 97  

Dauer 2 ½ Stunden

10 € mit eigenem Rad, 15 € mit Leihrad

 Anmeldung erforderlich. Gruppengröße minimal 4 Personen 

Berlin on bike: contact@berlinonbike.de  oder telefonisch 030 44352614

Oder

Buergerkomitee 15.Januar: bueko_1501_berlin@web.de

 Eine Kooperation von Berlin on Bike und Bürgerkomitee 15. Januar e.V.

 

 


Openair-Ausstellung "Fußball im Hinterhof der Stasi" in der HOWOGE-Arena "Hans Zoschke" in Berlin Lichtenberg  

Die Geschichte des SV Lichtenberg 47 zu DDR-Zeiten

ab 2019  dauerhaft

  

Seit Ende 2019 wird  in der HOWOGE-Arena "Hans Zoschke" in Berlin-Lichtenberg die Dauerausstellung "Fußball im Hinterhof der Stasi" eröffnet. Sie zeigt wie der Alt-Lichtenberger Traditionsverein SV Lichtenberg 47 zu DDR-Zeiten in unmittelbarer Nachbarschaft des Ministeriums für Staatssicherheit seine eigene Identität bewahren konnte. Zur Eröffnung wird auch der 30-minütige Dokumentarfilm "Fußball im Hinterhof der Stasi" gezeigt.

 

Die Ausstellung mit Dokumenten und Zeitzeugenerinnerungen von Altmitgliedern wurde vom Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V. in Kooperation mit dem SV Lichtenberg 47 und dem Stasimuseum erstellt. Sie ist von der Senatskulturverwaltung und dem Bezirk Lichtenberg gefördert. Die Ausstellung wird täglich zu den Öffnungszeiten des Vereinsheimes und bei Spielen zugänglich sein.

Hintergrund

In der Ausstellung wird das krakenhafte Wachstum des einstigen Geheimdienstes der DDR gezeigt, der sich immer stärker in den Lichtenberger Kiez hineinfraß. Auch das Stadion sollte der Stasi einverleibt werden. Der benachbarte Sportverein EAB Lichtenberg 47 lange einer der letzten selbstständigen Privatvereine im politisch vereinnahmten DDR-Sportbetrieb, war der Stasi schon lange ein Dorn im Auge. Doch der mächtige Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, scheiterte bei dem Versuch, den unangepassten Verein zu vertreiben. Aufgehellt werden auch Realität und Mythos des von den Nazis ermordeten Arbeitersportlers Hans Zoschke, der dem Stadion den Namen gab.

Die Vorfassung der Ausstellung war im Frühjahr im Stasi-Museum gezeigt worden. Sie wird jetzt als Open-Air-Dauerausstellung präsentiert.

Der SV Lichtenberg 47 e.V. existiert seit 1947 und spielt seither auf dem Alt-Lichtenberger Stadion-Gelände. In diesem Jahr ist er in die Regionalliga Nordost aufgestiegen. Der Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15.Januar e.V. ist im Zuge der Auflösung der Staatssicherheit vor 30 Jahren entstanden und arbeitet heute auf dem ehemaligen Stasi-Gelände.

 

Eine Kooperation Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15.Januar e.V. in Kooperation mit dem SV Lichtenberg 47 e.V.

 

 

Rückschau auf 2019

 

neu: Video zur Veranstaltung: 

 

 

Salli Sallmanns Salon 

 fragte 2019: wie geht es uns 30 Jahre nach DDR-Ende + 30 Jahre Mauerfall + 30 Jahre Wiedervereinigung?.

  

Salli Sallmanns Salon vom 31.10. 2019

  

mit dem Westberliner Schriftsteller Wolfgang Brenner und dem Ostberliner Liedersänger und Publizisten Eckehard Maaß im Gespräch

Video zur Veranstaltung: 

 

 

Salli Sallmanns Salon vom 24.10.2019 

mit dem ostberliner Verleger Christoph Links und dem westberliner Publizisten Hannes Schwenger

Video zur Veranstaltung: https://youtu.be/mZ-X4-OmOvI) 

 

Salli Sallmanns Salon vom 25.11.2019  

 mit der westberliner Schriftstellerin Anja Tuckermann und der aus Ostdeutschland kommenden Schriftstellerin Kerstin Hensel 

 Video zur Veranstaltung: 

 

gefördert von   

 

 

DDR-Revolution, Mauerfall, Wiedervereinigung: Warum es so kam, wie wir es heute sehen und was zu tun bleibt. 

 alle drei Veranstaltungen gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin. 

 

 

Rückschau

 

Veranstaltung: 21.11.19  DDR-Korrespondenten – 30 Jahre danach. 

Das Bürgerkomitee fragt, wie es uns 30 Jahre DDR-Ende + 30 Jahre Mauerfall + 30 Jahre Wiedervereinigung geht.

Ein Blick der Westkorrespondenten zurück auf 30 Jahre seit der friedlichen Revolution in Ostberlin  

  

"Sie waren Chronisten des Lebens in der DDR, am Ende auch Chronisten ihres Untergangs, der friedlichen Revolution und der deutschen Vereinigung: Die Westkorrespondenten in der DDR. Nach dem Grundlagenvertrag zwischen beiden deutschen Staaten konnten ab 1974 Journalisten aus dem Westen Deutschlands aus dem Osten, der DDR, berichten. Sie waren  Beobachter der DDR, die wohl gehofft hatte, sie wären blind, stumm, taub. Aber selbst derart vom Schicksal geschlagene Journalisten hätten mehr berichtet, als der DDR lieb war. Heute lesen sich ihre Reportagen wie "Berichte aus Absurdistan". Waren sie "nur" Berichterstatter? Oder waren sie auch Akteure? Was ist die Bilanz ihrer Arbeit, der damals Handelnden und der Folgen von Revolution und Einheit? Wie sehen Sie heutige Deutungskämpfe?"

 

Mit

Karl-Heinz Baum, damals Frankfurter Rundschau

Hartwig Heber, damals ARD-Hörfunk

Hans Jürgen Börner, damals ARD-Fernsehen

Hartmut Jennerjahn, damals Deutsche Presseagentur, dpa

 

Moderation: Christian Booß

ehemaliges Stasi-Gelände

Haus 1, R 614
Ab 18.30 Uhr

 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin. 

 

 

  

Rückschau 
 „Alles war möglich – oder doch nicht? Die Ostberliner Kunstszene in der „Wende“-Zeit 1989/90 am Beispiel des ACUD.“

Zu Gast: die Kunsthistorikerin Claudia Wasow-Kania, die Künstlerin Dinah Busse und Juppy von der ufaFabrik in Tempelhof

6. November 2019 um 19.00 Uhr

In der „Wende“-Zeit 1989 gründen in Ost-Berlin vier junge Leute außerhalb des offiziellen DDR-Kulturbetriebs eine Galerie mit dem Namen ACUD, unter Verwendung der Anfangsbuchstaben der vier Vornamen der GründerInnen. Claudia und Dinah geben das „C“ und das „D“. Sie ertrotzen sich von der KWV (Kommunalen Wohnungsverwaltung) Räume in der Rykestraße. Es war eine der ersten unabhängigen Galerien in Ost-Berlin. ACUD bis heute Stürme erlebt, hat überlebt und besteht als Kulturprojekt in der Veteranenstraße 21 in Berlin-Mitte weiter. Juppy, (Mit-)Begründer der ufa-Fabrik 1979 in Tempelhof blickte aus West-Berlin auf die unabhängige Kulturszene im Osten. Es fragen Jürgen Karwelat, Mitglied im Vorstand der Berliner Geschichtswerkstatt e.V. und Christian Booß, Vorsitzender Bürgerkomitee 15. Januar e.V. 

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Goltzstraße 49,  10781 Berlin

Email: info@berliner-geschichtswerkstatt.de

  

Kooperation von BGW und Bürgerkomitee, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.

  

 
 
 

 Rückschau

 

 

Jugendradio DT 64 in der "Wende"-Zeit in Ostberlin und danach

  Rundfunkgelände heute: Nalepastraße
Foto. EichhornRundfunkgelände heute: Nalepastraße Foto. Eichhorn

– Zwischen Anpassung und Widerstand

 30 Jahre DDR-Ende + 30 Jahre Mauerfall + 30 Jahre Wiedervereinigung:

 Zu Gast: Journalist Michael Schiwack, in der „Wende“-Zeit Chefredakteur von Jugendradio DT 64

Veranstaltung  9.Oktober 2019 

 

befragt von

·         Christian Booß, Vorsitzender des Vereins Bürgerkomitee „15. Januar“ e.V. und

·         Jürgen Karwelat, Mitglied im Vorstand der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Wann hat es das jemals in Deutschland gegeben, dass Menschen für die Erhaltung eines Radiosenders auf die Straße gegangen sind. Am 16. November 1991 war das der Fall, als in Dresden circa 10.000 junge Leute für den Erhalt des Jugendradios DT 64 demonstriert haben.

Dies ist eines der spektakulärsten Ereignisse um einen Radiosender, der ausgerechnet von der SED zum Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend (FdJ) 1964 in Ost-Berlin gegründet worden war. Daher der Name „DT 64“.

Während der Umbruchzeit 1989/1990 entwickelte sich der Sender zu einer widersprüchlichen und experientierfreudigen Welle, die bei den Hörerinnen und Hörern mehr und mehr an Beliebtheit gewann. DT 64 war mittendrin in der chaotischen, zum Teil herrschaftslosen oder scheinbar herrschaftsfreien Phase der untergehenden DDR bis zum Anschluss an das größere Westdeutschland. Um den Erhalt von DT 64 wurde gekämpft. Es war das endgültige „Aus“ von DT 64, als der Sender am 1. Mai 1993 in „MDR Sputnik“ umbenannt wurde. Ein Jahr zuvor waren die Radiomacher nach Halle umgezogen, da der Mitteldeutsche Rundfunk, MDR, den Sender übernommen hatte.

Wir wollen ergründen, was sich vor 1989/90 und vor allem während der Umbruchzeit im Sender abgespielt hat. War er zu DDR-Zeiten nur ein linientreuer Transmissionsriemen der Jugendpolitik von FDJ und der SED? War oder entwickelte er sich zur Nische? Und wurde dieses unbequeme Erbe platt gemacht?

Michael Schiewack: Ossi mit Westerfahrung. studierte in Berlin Ästhetik und Kulturwissenschaften. Anschließend arbeitete er zwischen 1976 und 1980 als Moderator und Redakteur beim Hörfunksender Stimme der DDR. 1986 siedelte er nach West-Berlin über. In der Umbruchzeit wurde er Chefredakteur bei DT64 bis nach der Überführung in den MDR.

Jürgen Karwelat, Wessi mit Berlinerfahrung. Verwaltungsjurist in verschiedenen Bundesministerien, seit vielen Jahren aktiv in der Berliner Geschichtswerkstatt mit zahlreichen Projekten, eifriger Radiohörer seit dem 10. Lebensjahr.

Christian Booß, Westberliner mit Osterfahrung. Journalist (u.a. SFBeat), Historiker,Vorsitzender des Vereins Bürgerkomitee 15. Januar e.V……

Mittwoch, 9. Oktober 2019 um 18.30 Uhr

ehemalige Stasizentrale, Haus 1, Raum 614 Haus 1 (linker Aufgang)

Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg (U5 Magdalenen-Straße, 11 Minuten vom Alex)

 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.

 

 

  
 
 
Rückschau
  
"Blockflöten" oder Widerstandsnester?
Neues zur Geschichte der Blockparteien in der DDR
 
Referent: Dr. Siegfried Suckut (Historiker, Berlin)
 
Moderation: Detlef W. Stein (Historiker, OEZ BERLIN)
Mittwoch, 24.07.2019 um 18.00 Uhr
 
 
Zum Buch

Nach dem Zusammenbruch des DDR-Sozialismus 1989/90 durften sich Organisationen als »Siegerinnen der Geschichte« empfinden, die bis dahin nur ein politisches Schattendasein gefristet hatten: die vier von der SED kontrollierten Blockparteien CDU, LDPD, DBD und NDPD. Die beiden ersten, bereits 1945 auf sowjetische Initiative mit gesamtdeutschem Organisationsanspruch in Berlin gegründeten, schlossen sich ihren früheren westdeutschen Schwesterparteien an und blieben so bruchlos (Mit)-Regierungsparteien. Die 1948 von den Sowjets und der SED selbst aufgebauten und eigenen Vertrauensleuten geleiteten, die Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD) und die National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD)  traten noch schnell den beiden älteren Blockorganisationen bei. Mitglieder, die den Anschluss mitvollzogen wurden im zweiten Schritt ebenfalls zu Mitstreitern in den Bonner Regierungsparteien.

Dieser Integrationsprozess wurde in der Öffentlichkeit von heftigen Diskussionen begleitet, die, gerade im Vorfeld von Wahlen, bis heute andauern. Waren diese Parteien nicht primär als opportunistische, angepasste SED-Verbündete, als »Blockflöten« einzustufen, derer sich jetzt CDU und FDP zur Mehrheitsbeschaffung bedienten? Oder waren sie, so die Gegenthese vieler ihrer früheren Mitglieder, eine stille Opposition im Lande, weil sie sich indirekt gegen einen Beitritt zur SED entschieden und dafür in Kauf genommen hatten, dass sie im DDR-Sozialismus nicht Schuldirektor, Diplomat, NVA- oder Stasi-Offizier werden konnten?  

Über Fragen wie diese soll diskutiert und über Funde in den Partei- und Stasiakten informiert werden.

 

Zum Autor

Siegfried Suckut, Jg. 1945, forschte in den 1980er Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mannheim über die DDR-Blockparteien und griff das Thema nach Öffnung der DDR-Archive wieder auf. Von 1997-2005 leitete er die Forschungsabteilung in der »Gauck-Behörde«.

 
Freier Eintritt!
 
Ort: Haus 1 linker Aufgang, Raum 614 am STASI MUSEUM
Ruschestr. 103, 10365 Berlin (am U-Bf. Magdalenenstrasse)
 
EINE VERANSTALTUNG DES BÜRGERKOMITTES "15. JANUAR" IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM OSTEUROPAZENTRUM BERLIN.
 
 

 

Abwicklung der Stasi-Unterlagenbehörde-Eine Kontroverse 

19.30 Uhr Bartholomäus Kirche Berlin

12.9.2019

Ende September soll der Beschluss gefällt werden, die Stasi-Unterlagen-Behörde abzuwickeln. Die Akten sollen künftig ins Bundesarchiv gehen. So sieht es der Vorschlag des Koalition im Kulturausschuss vor, der Ende September vom Bundestag verabschiedet werden soll. Gegen diese Pläne gibt es Kritik und Proteste. Über 70 z.T. prominente ehemalige Bürgerrechtler u.a. haben seine Resolution unterschrieben. Sie sehen in dem Vorschlag im 30 Jahrestag der friedlichen Revolution ein falsches Signal. Kritisiert wird, dass fast alle Probleme ungelöst sind: die Zukunft der ostdeutschen Außenstellen, der Stasi-Forschung, der Unabhängigkeit der Entscheidungen, der enormen finanziellen Kosten, u.a. sind ungewiss bzw. ungelöst.

Es diskutieren

Elisabeth Motschmann, MdB, CDU

NN.

Hildigund Neubert, ehem. Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Thüringen

Stephan Hilsberg, Sts. a. D., ehem. MdB, SPD

 

Moderation: Dr. Christian Booß

Begrüßung: Joachim Goertz, Pfarrer

 
19.30 Uhr Bartholomäus Kirche Berlin

Friedensstraße 1, 10249 Berlin


Eine Kooperationsveranstaltung der Bartholomäus-Gemeinde, Berlin-Mitte mit dem Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V.
 

Aufarbeitung in der Krise? Was heißt Aufarbeitung 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution?

Podiumsdiskussion am 4. April 2019, 18.30 Uhr; Haus 22; Auf dem ehemaligen Stasigelände, Ruschestr. 103, 10365 Berlin, U-Bahn Magdalenenstraße

 

Eine gemeinsame Veranstaltung des Bürgerkomitees »15. Januar« e.V. und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 

Audiomitschnitt:

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/veranstaltungsnachlese-2019-7049.html?id=3475

 

In den vergangenen Monaten ist heftig über Strukturen und Methoden der Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutiert worden. Einige plädieren dabei für einen „Paradigmenwechsel“ durch eine stärkere wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte. Andere warnen entschieden vor einer Verharmlosung der Diktatur in SBZ und DDR. Unabhängig von den konkreten Anlässen für diese Debatte scheint uns 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution die Zeit reif dafür zu sein, die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland kritisch zu bilanzieren. Was wurde erreicht? Wo befindet sich die Aufarbeitung im Spannungsfeld von Wissenschaft und politischen Bildung? Welche Rolle spielen die Opfer der Diktatur in diesem Prozess? Ist der antitotalitäre Konsens eine brauchbare Leitschnur und wie kann Aufarbeitung vorbeugend gegen Extremismus wirken?

 

Teilnehmer:

Jörg von Bilavsky, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller, Stiftung Ettersberg

Dr. Jens Gieseke, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Dr. Anna Kaminsky, Bundesstiftung Aufarbeitung

Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Dr. Erhart Neubert, Historiker

Moderation: Dr. Christian Booß, Bürgerkomitee »15. Januar« e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ort: Stasi-Museum

Haus 1, Ruschestr. 103

10365 Berlin

 

Eine Ausstellung in Kooperation mit der ASTAK e.V./Stasimuseum

 

 

 

 

 

 

Bildergalerie Wachstum und Ende eines Moloch

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https://youtu.be/1hq_imTJt-o