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Aktuell:

 Im November: Abrisse auf dem ehemaligen Stasi-Gelände

 http://www.buergerkomitee1501berlin.de/mfs-gelaende/bund-will-abreissen/

 

 

 

Dazu ein Film

https://youtu.be/eGCWvmrkDnU

 

 

Bundestag beschließt

Abwicklung der Stasi-Unterlagenbehörde.

http://buergerkomitee1501berlin.de/abwicklung-der-stasiunterlagenbehoerde/

 

 

Wir Suchen: 

Privat-Fotos aus dem Alltag von Lichtenberg & Hohenschönhausen von 1984-1994 gesucht.

 

-Speziell auch zur Stasi und Stasiauflösung

 

bueko_1501_berlin@web.de

 

Kritik an Abwicklung der Stasi-Forschung.

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/m-3-19-stasiforschung/

 

Elektronische Rekonstruktion der Stasi-Akten faktisch tot

 

Jahn-Behörde blockiert seit Jahren Freigabe von zwei Millionen €uro für die Weiterführung des Projektes

14 Januar 2019

 

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1. Dezember 201

Stasi-Geländeführung: 

Das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg

Ganz früher, früher, heute, irgendwann……Auch zum Thema Abriss

 

7.12. Fahrradtour. Stätten der Opposition

 

21.11.19  18.30 Uhr

DDR-Korrespondenten – 30 Jahre danach

Veranstaltung

 

25. 11. 2019 18.30 Uhr

Salli Sallmanns Salon.

Die Westberliner Schriftstellerin Anja Tuckermann und die aus Ostdeutschland stammende Schriftstellerin Kerstin Hensel im Gespräch 

 

 

 Rückschau

 

 6. November 2019 um 19.00 Uhr

 

„Alles war möglich – oder doch nicht? Die Ostberliner Kunstszene in der „Wende“-Zeit 1989/90 am Beispiel des ACUD.“

 

In der Berliner Geschichtswerkstatt Golzstraße

 

31.10.19 Sallis Sallmanns Salon

 

 

 

fragt, wie es uns 30 Jahre DDR-Ende + 30 Jahre Mauerfall + 30 Jahre Wiedervereinigung geht.

 

 

 

Westberliner Schriftsteller Wolfgang Brenner und den Ostberliner Liedersänger und Publizisten Eckehard Maaß 

 

 

 

   

 9.10. 2019: 18.30 Uhr

Jugendradio DT 64 in der "Wende"

 mit Michael Schiwack

 

 

 

 

 

 

 

 

 

24.9.2019 Salli Sallmanns Salon 

 

 

 12.9.2019

Abwicklung der Stasi-Unterlagenbehörde-Eine Kontroverse

19.30 Uhr Bartholomäus Kirche Berlin

 

24.7.2019 18.00 

"Blockflöten" oder Widerstandsnester?

Geschichte der Blockparteien in der DDR

mit Siegfried. Suckut

 

20. Februar 2019 um 17 Uhr

Ausstellungseröffnung mit Film: Fußball im Hinterhof der Stasi.

 

Veranstaltungsrückblick

 

29.11.2018 18.30 Uhr

 

Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann.

 

Fr, 30.11.18 I 18.00 Uhr

 

Berlin-Filme zur Migration

 

Wir bleiben hier, Dirk Otto, DDR, 1990, 31' (deutsch)

 

Zentralflughafen THF, Karim Aïnouz, Deutschland/Frankreich/Brasilien, 2018, 97’ (OmEngUT)

 

 

13.11.2018, 18.30 Uhr 

 

Im Rahmen des Vortragszyklus zum linken Revolutionsmythos


Vortrag Dr. Martin Jander. Revolutionsmythos der 68er-Bewegung

  

24. 10. 2018, 18. 30 Uhr

Revolutionsheld oder Totengräber der parlamentarischen Demokratie?

 Karl Liebknecht in der Novemberrevolution.

10.10. 2018, 18.30 Uhr 

 

Staat und Revolution bei Marx und Lenin.

 

Vortrag Wolfgang Templin

 

 

11. September 18.30 Uhr

1968 Ost trifft 1968 West

-1968 und die Folgen für 1989 und bis heute

 

am 28. August 2018 

Anhörung zum Thema Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg 

 

 4. Juni 2018

DDR GESCHICHTE-ZEITZEUGEN: Martin Brama  

 

13. Juni 2018

Der Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953: Lutz Rackow

 

12. April 2018 

Sexueller Missbrauch in der DDR

 

 1. März 2018 

Einst als Bürgerrechtler gehätschelt, jetzt als „AfD-Anhänger“ verpönt?

 

 15. Januar 13.30 Uhr

Bunker auf dem Stasi-Gelände Sonderführung

 

14. Januar 2018

 Aktion Fehlschlag

Massenverhaftung gegen  Ausreisewillige und Oppositionelle rund um die Liebknecht-Luxemburg-Demonstration am 17. Januar 1988 

  

7. Dezember 2017 

Tödliche Missverständnisse.

Fluchtversuche von DDR-Bürgern bis 1989 über Bulgarien  

 

14. November 2017
 
Die Haftanstalt in der Magdalenenstraße
oder wie die Stasi nach Lichtenberg kam- vom NKWD zur Stasi

 

17. Oktober  2017  1

Der Traum ist aus. Nikaragua heute.

 

 

13. Juni 2017 18.30 Uhr 

Spur der Steine, DEFA-Film 1966. .inführung: Ralf Schenk, DEFA-Stiftung

 

24. Mai 2017

Abreißen, Bewahren, Umgestalten?

 Zur Zukunft  des ehemaligen Stasi-Geländes in Berlin -Lichtenberg

 

  

25. April 2017 19.00 Uhr  

Prof. Martin Sabrow: Erich Honecker. Teil eins einer Biographie

 

 28. März 2017

„Die braune Saat“  

Antisemitismus, Rassismus und Neonazismus in der DDR

Buchvorstellung von Harry Waibel

  

18. Januar  2017

Prof. Johannes Weberling: 25 Jahre Stasi-Unterlagen-Gesetz

 

15. Januar 2017 

Die Stasi-Rolle

 Geländeführung und Reportagen von SPIEGEL-TV auf dem Stasi-Gelände in Berlin Lichtenberg

 

16.12.2016 

Filme von Andrej Wajda

mit Wolfgang Templin

  

9. 11.2016

Berlin: Eine Stadt mit tausend Gesichtern

Historische Stadtspaziergänge Dr. Martin Jander

  

Oktober 2016

Dr. Helmut Müller-Enbergs: Geheimdienste im Kalten Krieg

Anmeldung: bueko_1501_berlin@web.de

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/

 

si-Gelände in Berlin 

 

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Aktuelles:

 

Stellungnahme zur Auflösung der Stasi-Unterlagenbehörde

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/

 

 

Kritik an Abwicklung der Stasi-Forschung.

http://buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/m-3-19-stasiforschung/

 

 

Kritik an den Vorschlägen des Bundesbeauftragten für  die Stasi-Unterlagen zur Abwicklung von Außenstellen

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

Elektronische Rekonstruktion der Stasi-Akten faktisch tot

 

Jahn-Behörde blockiert seit Jahren Freigabe von zwei Millionen €uro für die Weiterführung des Projektes

14 Januar 2019

 

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/aktuelle-meldungen/pm-2-19-zum-aussenstellenkonzept-des-bstu/

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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 Sonntag, 1.12. 2019 

15.30 Führung am Stasi-Gelände

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/fuehrungen-onlineticke

 

 

Fahrradtour: 7. Dezember

 

Wie die DDR-Opposition am System sägte – 2,5 Stunden Fahrradtour zu den Originalschauplätzen

 

Die wichtigsten Köpfe der DDR-Opposition lebten in baufälligen  Mietskasernen im Stadtteil Prenzlauer Berg. Zionskirche, Umweltbibliothek, Gethsemanekirche aber auch viele Privatwohnungen waren wichtige Treffpunkte.

Ab dem 7. Dezember 1989 saßen viele der DDR-Oppositionellen dann mit am „Runden Tisch“. Zusammen mit SED und Blockparteien sollten Wege in die Demokratie gefunden werden.

 Eine Zeitreise zur oppositionellen Subkultur in  einem autoritären System – 30 Jahre später, genau am historischen Datum der Gründung des „Runden Tisches“.

  

Treffpunkt Samstag 7. Dezember 2019 um 11 Uhr
Kulturbrauerei bei Berlin on Bike
Eingang Knaackstraße 97  

Dauer 2 ½ Stunden

10 € mit eigenem Rad, 15 € mit Leihrad

 

Anmeldung erforderlich

 Berlin on bike: contact@berlinonbike.de  oder telefonisch 030 44352614

 Oder

 Buergerkomitee 15.Januar: bueko_1501_berlin@web.de

  

Eine Kooperation von Berlin on Bike und Bürgerkomitee 15. Januar e.V.

 

 

 


Openair-Ausstellung "Fußball im Hinterhof der Stasi" in der HOWOGE-Arena "Hans Zoschke" in Berlin Lichtenberg  eröffnet

ab Samstag, den 30.11.2019  

 

Die Geschichte des SV Lichtenberg 47 zu DDR-Zeiten

 Am Samstag, 30.11.19, um 10:30 Uhr wird in der HOWOGE-Arena "Hans Zoschke" in Berlin-Lichtenberg die Dauerausstellung "Fußball im Hinterhof der Stasi" eröffnet. Sie zeigt wie der Alt-Lichtenberger Traditionsverein SV Lichtenberg 47 zu DDR-Zeiten in unmittelbarer Nachbarschaft des Ministeriums für Staatssicherheit seine eigene Identität bewahren konnte. Zur Eröffnung wird auch der 30-minütige Dokumentarfilm "Fußball im Hinterhof der Stasi" gezeigt.

Die Ausstellung mit Dokumenten und Zeitzeugenerinnerungen von Altmitgliedern wurde vom Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V. in Kooperation mit dem SV Lichtenberg 47 und dem Stasimuseum erstellt. Sie ist von der Senatskulturverwaltung und dem Bezirk Lichtenberg gefördert. Die Ausstellung wird täglich zu den Öffnungszeiten des Vereinsheimes und bei Spielen zugänglich sein.

Hintergrund

In der Ausstellung wird das krakenhafte Wachstum des einstigen Geheimdienstes der DDR gezeigt, der sich immer stärker in den Lichtenberger Kiez hineinfraß. Auch das Stadion sollte der Stasi einverleibt werden. Der benachbarte Sportverein EAB Lichtenberg 47 lange einer der letzten selbstständigen Privatvereine im politisch vereinnahmten DDR-Sportbetrieb, war der Stasi schon lange ein Dorn im Auge. Doch der mächtige Minister für Staatssicherheit, Erich Mielke, scheiterte bei dem Versuch, den unangepassten Verein zu vertreiben. Aufgehellt werden auch Realität und Mythos des von den Nazis ermordeten Arbeitersportlers Hans Zoschke, der dem Stadion den Namen gab.

Die Vorfassung der Ausstellung war im Frühjahr im Stasi-Museum gezeigt worden. Sie wird jetzt als Open-Air-Dauerausstellung präsentiert.

Der SV Lichtenberg 47 e.V. existiert seit 1947 und spielt seither auf dem Alt-Lichtenberger Stadion-Gelände. In diesem Jahr ist er in die Regionalliga Nordost aufgestiegen. Der Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15.Januar e.V. ist im Zuge der Auflösung der Staatssicherheit vor 30 Jahren entstanden und arbeitet heute auf dem ehemaligen Stasi-Gelände.

Wir würden uns freuen, Sie zu sehen.

Ihr Henry Berthy und Christian Booß

 

 
 
 
 
 
 
 
 
Rückschau

 

 

Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15.Januar e.V. in Kooperation mit dem SV Lichtenberg 47 e.V.

 

 

Montag, 25.11.2019, 18.30 Uhr  Salli Sallmanns Salon Nr. 3                       

 

(Rückschau: Der Salon vom 24.10.2019 https://youtu.be/mZ-X4-OmOvI)

 

fragt, wie es uns 30 Jahre DDR-Ende + 30 Jahre Mauerfall + 30 Jahre Wiedervereinigung geht.

 

Salli Sallmann trifft diesmal die westberliner Schriftstellerin Anja Tuckermann und die ostberliner Schriftstellerin Schriftstellerin Kerstin Hensel

 

DDR-Revolution, Mauerfall, Wiedervereinigung: Warum es so kam, wie wir es heute sehen und was zu tun bleibt. 

 

Über DDR-Wende, Mauerfall und Wiedervereinigung haben vor dem 30. Jahrestag des Mauerfalls alle Medien geredet. Salli Sallmanns Salon macht weiter. Es soll versucht werden, die Geschichten hinter der Geschichte zu erzählen, um sich zu erinnern, aber auch, um Erklärungshinweise auf heutige Konflikte und Spannungen im wiedervereinigten Land besser zu verstehen.

Der Radio-Literaturjournalist Salli Sallmann (Ex-RBB) hat sich auf die Suche gemacht und Gäste aus dem ehemaligen Ost - und Westberlin gefunden, die damals zur Wende und beim Mauerfall noch erkennbar Ost - oder West-sozialisiert waren. Mit ihnen diskutiert er über die kulturellen, kulturpolitischen und mentalen Veränderungen der beiden ehemaligen Teilstädte Ost / West-Berlin und Deutschländer Ost und West seit der Wende und neuen deutschen Einheit.

Es soll auch um die 30 Jahre zwischen damals und heute aus Ost - und Westberliner und neu - Gesamtberliner Perspektive gehen, und es soll um ähnliche oder unterschiedliche Erfahrungen gehen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir uns heute die eigene Geschichte erzählen und ob wir lernen, zuzuhören.

 

Salli Sallmanns Salon versucht, Anregungen zu liefern. 

 

Salli Sallmanns Salon am 25.11.2019: 

  

Kerstin Hensel gibt hier die Ostdeutsche, sie studierte von 1983 bis 1985 am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“ Leipzig und arbeitete danach am Theater. Seit 1988 hatte sie einen Lehrauftrag an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Dort ist sie seit 2001 als Professorin für Deutsche Verssprache tätig.2012 wurde Hensel in die Akademie der Künste Berlin gewählt. 

Von ihr erschienen dutzende Publikationen, Gedichte, Erzählungen, Romane, unter anderem die Titel „Im Spinnhaus“, Roman, „Falscher Hase“, Roman, „Federspiel“, 3 Liebesnovellen.

 

 Anja Tuckermann gibt den Westpart. Anja Tuckermann gibt den Westpart. Sie ist in Berlin-Kreuzberg aufgewachsen. In den 1980ern gab sie die von ihr gegründete Zeitschrift Tigermädchen heraus, die Texte von Kindern und Jugendlichen veröffentlichte. Sie arbeitete bis 1997 in der Kinderfunkredaktion des RIAS.

Anja Tuckermann hat Romane, Erzählungen, Theaterstücke, Libretti und Bilderbücher verfasst. Gleich ihr erstes Buch, der Roman „Mooskopf“ wurde in mehrere Sprachen übersetzt, ihre bekanntesten Bücher sind die dokumentarisch-biografischen Romane „Muscha“, „Denk nicht, wir bleiben hier“ und „Mano. Der Junge, der nicht wusste, wo er war“. Sie behandeln das Schicksal von Sintikindern in der Zeit des nationalsozialistischen Regimes und nach dem Krieg. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, u.a mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Friedrich-Gerstäcker-Preis.

 

Salli Sallmann, 1992 – 2018 Literaturredakteur bei ORB, SFB und dann RBB, Liedermacher und Buchautor. Ein Drittel Leben im Osten – zwei Drittel im Westen.

 

25.11. 2019. Die Westberliner Schriftstellerin Anja Tuckermann und die aus Ostdeutschland kommende Schriftstellerin Kerstin Hensel im Gespräch mit Salli Sallmann

 


Ort: ehemaliges Stasi-Gelände

 

Haus 1, (linker Aufgang) Raum 614

 

Ruschestr. 103

 

10365 Berlin-Lichtenberg

 

(U-Bahn Magdalenenstraße)

 


Zeit: Ab 18.30 Uhr

 

 

 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin. 

 

 

Rückschau

 

Veranstaltung: 21.11.19  DDR-Korrespondenten – 30 Jahre danach.  neuer Termin!!!! 

Das Bürgerkomitee fragt, wie es uns 30 Jahre DDR-Ende + 30 Jahre Mauerfall + 30 Jahre Wiedervereinigung geht.

Ein Blick der Westkorrespondeten zurück auf 30 Jahre seit der friedlichen Revolution in Ostberlin  

  

"Sie waren Chronisten des Lebens in der DDR, am Ende auch Chronisten ihres Untergangs, der friedlichen Revolution und der deutschen Vereinigung: Die Westkorrespondenten in der DDR. Nach dem Grundlagenvertrag zwischen beiden deutschen Staaten konnten ab 1974 Journalisten aus dem Westen Deutschlands aus dem Osten, der DDR, berichten. Sie waren  Beobachter der DDR, die wohl gehofft hatte, sie wären blind, stumm, taub. Aber selbst derart vom Schicksal geschlagene Journalisten hätten mehr berichtet, als der DDR lieb war. Heute lesen sich ihre Reportagen wie "Berichte aus Absurdistan". Waren sie "nur" Berichterstatter? Oder waren sie auch Akteure? Was ist die Bilanz ihrer Arbeit, der damals Handelnden und der Folgen von Revolution und Einheit? Wie sehen Sie heutige Deutungskämpfe?"

 

Mit

Karl-Heinz Baum, damals Frankfurter Rundschau

Hartwig Heber, damals ARD-Hörfunk

Hans Jürgen Börner, damals ARD-Fernsehen

Hartmut Jennerjahn, damals Deutsche Presseagentur, dpa

 

Moderation: Christian Booß

ehemaliges Stasi-Gelände

Haus 1, R 614
Ab 18.30 Uhr

 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

evtl. 01.12.19 Stasi-Besetzung im

Dezember 1989 – neue
Forschungsstände
Haus 1, R 614
Ab 12.00 Uhr-

 

 

Genaueres laufend aktualisiert unter: http://www.buergerkomitee1501berlin.de/veranstaltungen-fuehrungen-referenten-zeitzeugen/

 

Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V.

 

Demnächst wieder 
 
Film: Fussball im Hinterhof der Stasi. Der Lichtenberg SV 47 am Stasi-Gelände.
je Vorstellung ca 30 Minuten
kostenlos
 
ehem. Stasi-Gelände , Haus 1, linker Aufgang Raum 614
Ruschestr., 103 10365 Berlin-Lichtenberg (U-Bahn Magdalenenstrasse)
 
                                                   

 

 

Der nach dem Krieg von Sportfans im Lichtenberger Kiez gegründete Verein war ein Rarität in einem Staat, in dem der Sport eigentlich „von oben“ kontrolliert und angeleitet sein sollte. Der Sportverein konnte mehr als zwei Jahrzehnte seine relative Unabhängigkeit als Privatverein bewahren. Auch später überlebte der Verein, obwohl das Ministerium für Staatssicherheit unmittelbar nebenan saß, alles misstrauisch beobachtete und sich schließlich auch das Stadion einverleiben wollte. 

 

 

Die Ausstellung handelt von Konflikten und Kompromissen, Eigensinn und Anpassung, mit denen die Altlichtenberger Vereinsmitglieder durch die DDR kamen und ihren Eigenheiten erhielten. Die Frage ist auch, inwieweit der Mythos um den Namensgeber des Stadions, den von den Nazis ermordeten Arbeitersportler Johannes Zoschke, hierbei eine Rolle spielte.

 
 
Rückschau 
 

6. November 2019 um 19.00 Uhr

„Alles war möglich – oder doch nicht? Die Ostberliner Kunstszene in der „Wende“-Zeit 1989/90 am Beispiel des ACUD.“

Zu Gast: die Kunsthistorikerin Claudia Wasow-Kania, die Künstlerin Dinah Busse und Juppy von der ufaFabrik in Tempelhof

In der „Wende“-Zeit 1989 gründen in Ost-Berlin vier junge Leute außerhalb des offiziellen DDR-Kulturbetriebs eine Galerie mit dem Namen ACUD, unter Verwendung der Anfangsbuchstaben der vier Vornamen der GründerInnen. Claudia und Dinah geben das „C“ und das „D“. Sie ertrotzen sich von der KWV (Kommunalen Wohnungsverwaltung) Räume in der Rykestraße. Es war eine der ersten unabhängigen Galerien in Ost-Berlin. ACUD bis heute Stürme erlebt, hat überlebt und besteht als Kulturprojekt in der Veteranenstraße 21 in Berlin-Mitte weiter. Juppy, (Mit-)Begründer der ufa-Fabrik 1979 in Tempelhof blickte aus West-Berlin auf die unabhängige Kulturszene im Osten. Es fragen Jürgen Karwelat, Mitglied im Vorstand der Berliner Geschichtswerkstatt e.V. und Christian Booß, Vorsitzender Bürgerkomitee 15. Januar e.V. 

Ort: Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Goltzstraße 49,  10781 Berlin

Email: info@berliner-geschichtswerkstatt.de

 

 

 

Kooperation von BGW und Bürgerkomitee, gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.

 

 

 
 
 

31.10.19 Sallis Sallmanns Salon

fragt, wie es uns 30 Jahre DDR-Ende + 30 Jahre Mauerfall + 30 Jahre Wiedervereinigung geht.

 

mit dem Westberliner Schriftsteller Wolfgang Brenner und dem Ostberliner Liedersänger und Publizisten Eckehard Maaß im Gespräch

 

 

Haus 1, R 614. Ab 18.30 Uhr

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.

 

 

 

Veranstaltung  9.Oktober 2019 

 

Jugendradio DT 64 in der "Wende"-Zeit in Ostberlin und danach  Rundfunkgelände heute: Nalepastraße
Foto. EichhornRundfunkgelände heute: Nalepastraße Foto. Eichhorn

– Zwischen Anpassung und Widerstand

 30 Jahre DDR-Ende + 30 Jahre Mauerfall + 30 Jahre Wiedervereinigung:

 Zu Gast: Journalist Michael Schiwack, in der „Wende“-Zeit Chefredakteur von Jugendradio DT 64

 

befragt von

·         Christian Booß, Vorsitzender des Vereins Bürgerkomitee „15. Januar“ e.V. und

·         Jürgen Karwelat, Mitglied im Vorstand der Berliner Geschichtswerkstatt e.V.

Wann hat es das jemals in Deutschland gegeben, dass Menschen für die Erhaltung eines Radiosenders auf die Straße gegangen sind. Am 16. November 1991 war das der Fall, als in Dresden circa 10.000 junge Leute für den Erhalt des Jugendradios DT 64 demonstriert haben.

Dies ist eines der spektakulärsten Ereignisse um einen Radiosender, der ausgerechnet von der SED zum Deutschlandtreffen der Freien Deutschen Jugend (FdJ) 1964 in Ost-Berlin gegründet worden war. Daher der Name „DT 64“.

Während der Umbruchzeit 1989/1990 entwickelte sich der Sender zu einer widersprüchlichen und experientierfreudigen Welle, die bei den Hörerinnen und Hörern mehr und mehr an Beliebtheit gewann. DT 64 war mittendrin in der chaotischen, zum Teil herrschaftslosen oder scheinbar herrschaftsfreien Phase der untergehenden DDR bis zum Anschluss an das größere Westdeutschland. Um den Erhalt von DT 64 wurde gekämpft. Es war das endgültige „Aus“ von DT 64, als der Sender am 1. Mai 1993 in „MDR Sputnik“ umbenannt wurde. Ein Jahr zuvor waren die Radiomacher nach Halle umgezogen, da der Mitteldeutsche Rundfunk, MDR, den Sender übernommen hatte.

Wir wollen ergründen, was sich vor 1989/90 und vor allem während der Umbruchzeit im Sender abgespielt hat. War er zu DDR-Zeiten nur ein linientreuer Transmissionsriemen der Jugendpolitik von FDJ und der SED? War oder entwickelte er sich zur Nische? Und wurde dieses unbequeme Erbe platt gemacht?

Michael Schiewack: Ossi mit Westerfahrung. studierte in Berlin Ästhetik und Kulturwissenschaften. Anschließend arbeitete er zwischen 1976 und 1980 als Moderator und Redakteur beim Hörfunksender Stimme der DDR. 1986 siedelte er nach West-Berlin über. In der Umbruchzeit wurde er Chefredakteur bei DT64 bis nach der Überführung in den MDR.

Jürgen Karwelat, Wessi mit Berlinerfahrung. Verwaltungsjurist in verschiedenen Bundesministerien, seit vielen Jahren aktiv in der Berliner Geschichtswerkstatt mit zahlreichen Projekten, eifriger Radiohörer seit dem 10. Lebensjahr.

Christian Booß, Westberliner mit Osterfahrung. Journalist (u.a. SFBeat), Historiker,Vorsitzender des Vereins Bürgerkomitee 15. Januar e.V……

Mittwoch, 9. Oktober 2019 um 18.30 Uhr

ehemalige Stasizentrale, Haus 1, Raum 614 Haus 1 (linker Aufgang)

Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg (U5 Magdalenen-Straße, 11 Minuten vom Alex)

 

Gefördert von der Landeszentrale für politische Bildung Berlin.

 
 

24.9.2019 Salli Sallmanns Salon 

 

 
 
 
 
Mittwoch, 24.07.2019 um 18.00 Uhr
  
"Blockflöten" oder Widerstandsnester?
Neues zur Geschichte der Blockparteien in der DDR
 
Referent: Dr. Siegfried Suckut (Historiker, Berlin)
 
Moderation: Detlef W. Stein (Historiker, OEZ BERLIN)
 
 
Zum Buch

Nach dem Zusammenbruch des DDR-Sozialismus 1989/90 durften sich Organisationen als »Siegerinnen der Geschichte« empfinden, die bis dahin nur ein politisches Schattendasein gefristet hatten: die vier von der SED kontrollierten Blockparteien CDU, LDPD, DBD und NDPD. Die beiden ersten, bereits 1945 auf sowjetische Initiative mit gesamtdeutschem Organisationsanspruch in Berlin gegründeten, schlossen sich ihren früheren westdeutschen Schwesterparteien an und blieben so bruchlos (Mit)-Regierungsparteien. Die 1948 von den Sowjets und der SED selbst aufgebauten und eigenen Vertrauensleuten geleiteten, die Demokratische Bauernpartei Deutschlands (DBD) und die National-Demokratische Partei Deutschlands (NDPD)  traten noch schnell den beiden älteren Blockorganisationen bei. Mitglieder, die den Anschluss mitvollzogen wurden im zweiten Schritt ebenfalls zu Mitstreitern in den Bonner Regierungsparteien.

Dieser Integrationsprozess wurde in der Öffentlichkeit von heftigen Diskussionen begleitet, die, gerade im Vorfeld von Wahlen, bis heute andauern. Waren diese Parteien nicht primär als opportunistische, angepasste SED-Verbündete, als »Blockflöten« einzustufen, derer sich jetzt CDU und FDP zur Mehrheitsbeschaffung bedienten? Oder waren sie, so die Gegenthese vieler ihrer früheren Mitglieder, eine stille Opposition im Lande, weil sie sich indirekt gegen einen Beitritt zur SED entschieden und dafür in Kauf genommen hatten, dass sie im DDR-Sozialismus nicht Schuldirektor, Diplomat, NVA- oder Stasi-Offizier werden konnten?  

Über Fragen wie diese soll diskutiert und über Funde in den Partei- und Stasiakten informiert werden.

 

Zum Autor

Siegfried Suckut, Jg. 1945, forschte in den 1980er Jahren als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Mannheim über die DDR-Blockparteien und griff das Thema nach Öffnung der DDR-Archive wieder auf. Von 1997-2005 leitete er die Forschungsabteilung in der »Gauck-Behörde«.

 
Freier Eintritt!
 
Ort: Haus 1 linker Aufgang, Raum 614 am STASI MUSEUM
Ruschestr. 103, 10365 Berlin (am U-Bf. Magdalenenstrasse)
 
EINE VERANSTALTUNG DES BÜRGERKOMITTES "15. JANUAR" IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM OSTEUROPAZENTRUM BERLIN.
 
 

12.9.2019

Abwicklung der Stasi-Unterlagenbehörde-Eine Kontroverse 

19.30 Uhr Bartholomäus Kirche Berlin


Ende September soll der Beschluss gefällt werden, die Stasi-Unterlagen-Behörde abzuwickeln. Die Akten sollen künftig ins Bundesarchiv gehen. So sieht es der Vorschlag des Koalition im Kulturausschuss vor, der Ende September vom Bundestag verabschiedet werden soll. Gegen diese Pläne gibt es Kritik und Proteste. Über 70 z.T. prominente ehemalige Bürgerrechtler u.a. haben seine Resolution unterschrieben. Sie sehen in dem Vorschlag im 30 Jahrestag der friedlichen Revolution ein falsches Signal. Kritisiert wird, dass fast alle Probleme ungelöst sind: die Zukunft der ostdeutschen Außenstellen, der Stasi-Forschung, der Unabhängigkeit der Entscheidungen, der enormen finanziellen Kosten, u.a. sind ungewiss bzw. ungelöst.

Es diskutieren

Elisabeth Motschmann, MdB, CDU

NN.

Hildigund Neubert, ehem. Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen in Thüringen

Stephan Hilsberg, Sts. a. D., ehem. MdB, SPD

 

Moderation: Dr. Christian Booß

Begrüßung: Joachim Goertz, Pfarrer

 
19.30 Uhr Bartholomäus Kirche Berlin

Friedensstraße 1, 10249 Berlin


Eine Kooperationsveranstaltung der Bartholomäus-Gemeinde, Berlin-Mitte mit dem Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar e.V.

Kontakt bueko_1501_berlin@web.de 

 

24.9.2019: Salli Sallmanns Salon fragt, wie es uns 

30 Jahre DDR-Ende + 30 Jahre Mauerfall + 30 Jahre Wiedervereinigung:

Salli Sallmann trifft den Verleger Christoph Links (Ost) und den Schriftsteller Hannes Schwenger (West)

 

Lupenreine Ossis und Wessis findet man heute im vereinigten Berlin nur noch selten. Der Radio-Literaturjournalist Salli Sallmann (Ex-RBB) hat sich auf die Suche gemacht und Gäste aus dem ehemaligen Ost - und Westberlin gefunden, die wenigstens zu Wende und Mauerfall noch lupenrein Ost oder West waren. Mit ihnen diskutiert er über die kulturellen, kulturpolitischen und mentalen Veränderungen der beiden ehemaligen Teilstädte Ost/West-Berlin seit der Wende und neuen deutschen Einheit.

 

Was hat das Ende der DDR gerade auch für die individuellen Biografien im Osten und Westen bedeutet und welche Momente prägten sich bei Mauerfall und Wiedervereinigung ein. Wie erlebte man in Ost - und Westberlin den „Umbruch“ in der DDR, den Mauerfall und die folgende Berliner „Zwischen“- Zeit vor der Wiedervereinigung, und wie erzählen wir uns heute unsere Geschichte(n) aus den unterschiedlichen Perspektiven von Westberlin und Ostberlin? Wie wurde nach dem Mauerfall die in Jahrzehnten entstandene Fremdheit klar, was trennte uns, und was verband und verbindet uns dennoch in Ost und West?

 Wie wurde emotional in Ost und West mit der Wiedervereinigung umgegangen? Wurden die Schwierigkeiten unterschätzt? Und wenn, von wem? Und wie wurde der Weg in die Einheit dennoch gehbar?

Salli Sallmanns Salon versucht, Antworten zu finden.

 

Christoph Links ist der Sohn von Roland Links (1931–2015), der in der DDR als Lektor und Verleger tätig war. Am 1. Dezember 1989 gründete er einen der ersten Privatverlage in der DDR, dessen Schwerpunkt auf Politik und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts liegt. Im Christoph Links Verlag erscheinen u.a. Standardwerke zur Geschichte der DDR. Der Links-Verlag ist einer der ostdeutschen Erfolgsgeschichten.  Links promovierte 2008 mit einer Studie über die Privatisierung der DDR-Verlage nach der Wende an der Humboldt-Universität zum Dr. phil. Die Arbeit erschien 2009 unter dem Titel Das Schicksal der DDR-Verlage. Die Privatisierung und ihre Konsequenzen.

 

Hannes Schwenger, politischer Publizist, ist ein deutscher Literaturwissenschaftler und Schriftsteller. Neben seinen wissenschaftlichen Tätigkeiten war er seit Anfang der 1960er Jahre Verleger und bei verschiedenen Kulturzeitschriften als Redakteur, Chefredakteur oder Herausgeber tätig, so für den Berliner Extra-Dienst (ab 1967). Das von ihm und anderen Intellektuellen 1976 begründete Schutzkomitee Freiheit und Sozialismus setzte sich als Erstes für die Freilassung des Dissidenten Jürgen Fuchs und andere politische Gefangene in der DDR ein.

 

Salli Sallmann, 1992 – 2018 Literaturredakteur bei ORB, SFB und dann RBB, Liedermacher und Buchautor. Halbes Leben im Osten-halbes im Westen und Osten.

 

Ort:

ehemalige Stasizentrale, Haus 1

Raum 614 Haus 1 (linker Aufgang) 

Ruschestr. 103, 10365 Berlin-Lichtenberg 

(U5 Magdalenen-Straße, 11 Minuten vom Alex)

 

Zeit: 24.9.2019 . 18 30 Uhr

  

Eine Veranstaltung des Aufarbeitungsvereins Bürgerkomitee 15. Januar e.V. gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin 

 

http://www.buergerkomitee1501berlin.de/

 

Aufarbeitung in der Krise? Was heißt Aufarbeitung 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution?

Podiumsdiskussion am 4. April 2019, 18.30 Uhr; Haus 22; Auf dem ehemaligen Stasigelände, Ruschestr. 103, 10365 Berlin, U-Bahn Magdalenenstraße

 

Eine gemeinsame Veranstaltung des Bürgerkomitees »15. Januar« e.V. und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur

 

Audiomitschnitt:

https://www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/veranstaltungsnachlese-2019-7049.html?id=3475

 

In den vergangenen Monaten ist heftig über Strukturen und Methoden der Aufarbeitung der SED-Diktatur diskutiert worden. Einige plädieren dabei für einen „Paradigmenwechsel“ durch eine stärkere wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der DDR-Geschichte. Andere warnen entschieden vor einer Verharmlosung der Diktatur in SBZ und DDR. Unabhängig von den konkreten Anlässen für diese Debatte scheint uns 30 Jahre nach der Friedlichen Revolution die Zeit reif dafür zu sein, die Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland kritisch zu bilanzieren. Was wurde erreicht? Wo befindet sich die Aufarbeitung im Spannungsfeld von Wissenschaft und politischen Bildung? Welche Rolle spielen die Opfer der Diktatur in diesem Prozess? Ist der antitotalitäre Konsens eine brauchbare Leitschnur und wie kann Aufarbeitung vorbeugend gegen Extremismus wirken?

 

Teilnehmer:

Jörg von Bilavsky, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Prof. Dr. Jörg Ganzenmüller, Stiftung Ettersberg

Dr. Jens Gieseke, Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam

Dr. Anna Kaminsky, Bundesstiftung Aufarbeitung

Dr. Enrico Heitzer, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Dr. Erhart Neubert, Historiker

Moderation: Dr. Christian Booß, Bürgerkomitee »15. Januar« e.V.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ort: Stasi-Museum

Haus 1, Ruschestr. 103

10365 Berlin

 

Eine Ausstellung in Kooperation mit der ASTAK e.V./Stasimuseum

 

 

 

 

 

 

 

INVASION 1968


Die Niederschlagung des Prager Frühlings

 

Buchvorstellung

 

mit

Dr.Markus Nesselrodt Herausgeber und Historiker 

Dr. Stefan Wolle, Autor und Historiker 

Detlef W. Stein,  Autor und Historiker 

Dr. Ernst Schwarz, Zeitzeuge 

 

 

Zum Buch
In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 begann die Invasion der Warschauer Paktstaaten in die Tschechoslowakei. Sowjetische, bulgarische, polnische und ungarische Streitkräfte setzten gemeinsam dem sogenannten Prager Frühling mit Gewalt ein Ende. Der tschechoslowakische Versuch, einen "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" zu etablieren, war gescheitert.
In diesem Buch rekonstruieren Historiker die Invasion aus der Perspektive der beteiligten bulgarischen Armeen und fragen nach den Reaktionen der DDR-Intellektuellen auf das sozialistische Experiment im Nachbarland. Zwei Zeitzeugen beschreiben ihre Erinnerungen an das Nichteingreifen der NVA-Truppen und stellen ihre persönlichen Beziehungen in die Tschechoslowakei zu Zeiten der Reformen dar. 
Ergänzt werden die Aufsätze durch eine Einführung in die Ursprünge des Prager Frühlings und eine umfangreiche Bibliografie mit weiterführenden Literatur- und Webhinweisen.

 

ORT: ehemaliges Stasi-Gelände

Haus 1, Raum 614 (6.Etage)

Ruschestr. 103, 10365 Berlin

Freier Eintritt

 

 

Zusammenarbeit mit dem Bürgerkomitee 15. Januar und dem OsteuropaZentrum Berlin.

 

 

 

 

 

Nächste Stasi-Geländeführung: 

nach Anmeldung

oder

Sonntag, 3.März 2019 um 15.30 Uhr vor Haus 1, Ruschestrasse 103, pro Person 8,-€

 

die nächsten Termine:

 

1. September

 

 

Das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg

Ganz früher, früher, heute, irgendwann……

Stadtführung mit historischen Fotos

  

 

 
 
 
 
 

„Stasi contra Kiez." Die Führung zeigt an der Entwicklung der Stasi-Zentrale in Berlin, wie der Überwachungsapparat von Erich Mielke sich immer weiter ausdehnte und sich buchstäblich in den Kiez hineinfräste. Der Konflikt mit dem Umfeld steht symbolisch für die Ausweitung der Überwachung und das Eindringen des MfS in den Alltag der DDR-Bürger.

 

 

 

Dauer: ca. 90 Minuten

Teilnehmergebühr: 8 Euro pro Person

reduzierte Gruppentarife möglich

 

 

-jeden ersten Sonntag im Monat oder frei nach Verabredung

 

Treffpunkt Haus 1, Ruschestr. 103

10365 Berlin-Lichtenberg (U-Bahn Magdalenenstraße)

 

Anmeldung unter: bueko_1501_berlin@web.de

 

inquieries: bueko_1501_berlin@web.de

  

Es können auch Anschlussführungen der ASTAK e.V. im Stasi-Museum gebucht werden.

 

 

Rückschau

 

 

 

29.11.2018 18.30 Uhr

 

 

Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann.

Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Museum Lichtenberg,

Das Gerücht von der Ermordung dutzender Lichtenberger Polizisten, willkürliche standrechtliche Erschießungen, bewaffnete Straßenkämpfe, der Einsatz von Kanonen in Mietshausvierteln prägten das Bild von Berlin Lichtenberg im März 1919.

Der „Kampf um Lichtenberg“ markierte das blutige und tragische Ende der Novemberrevolution in Berlin, die einige Monate vorher so hoffnungsvoll begonnen hatte. Anhänger der parlamentarischen Demokratie, des sowjetischen Rätesystems, monarchistische Militärs und reaktionäre Paramilitärs standen im unversöhnlichen „Babylon Lichtenberg“ gegeneinander.

Der renommierte Berliner Historiker, Siegfried Heimann, lange Zeit Privatdozent am Otto Suhr Institut der FU Berlin und bis vor kurzen Mitglied der aufgelösten Historischen Kommission beim Bundesvorstand der SPD, versucht Ordnung in diese verwirrende Geschichte, die wie ein Vorbote des Unterganges der Weimarer Republik wirkt, zu bringen.

Ort:

Museum Lichtenberg Türrschmidtstraße 24

10317 Berlin

 


Im Rahmen des Vortragszyklus zum linken Revolutionsmythos
Eine Veranstaltung des  Aufarbeitungsvereins Bürgerkomitees 15. Januar e. V.,

gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

 

 

Weitere Veranstaltungen: www.buergerkomitee1501berlin.de

Im Rahmen des Vortragszyklus zum linken Revolutionsmythos

 

 

13.11.2018


Vortrag Dr. Martin Jander. Revolutionsmythos der 68er-Bewegung.

 

Das Thema: Kurfürstendamm, Ecke Joachim Friedrich Straße und Johann Georg Straße. Hier wurde am 11. April 1968 der bekannteste Repräsentant des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), Rudi Dutschke, durch drei Schüsse schwer verletzt. Wolf Biermann sang: „Drei Kugeln auf Rudi Dutschke, ein blutiges Attentat. Wir haben genau gesehen, wer da geschossen hat. Ach Deutschland, Deine Mörder! Es ist das alte Lied. Schon wieder Blut und Tränen, was gehst Du denn mit denen, Du weißt doch was Dir blüht!“

Das Attentat löste die „Osterunruhen“ in West-Berlin und West-Deutschland aus und trieb eine ganze Generation in die Revolte.

 

Martin Jander referiert über den „Revolutionsmythos der 68er-Bewegung“.

 

Der Referent: Dr. Martin Jander (geboren am 21. Januar 1955 in Freiburg im Breisgau) ist Historiker, Politikwissenschaftler und Journalist. Seine Schwerpunkte in Forschung und Publikationen sind die Geschichte der Opposition in der DDR und der linke Radikalismus in der Bundesrepublik Deutschland. Jander arbeitete u. a. im Archiv „APO und soziale Bewegungen“ der FU-Berlin, und zuletzt in einem Projekt der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur zu Erforschung der internationalen Beziehungen der Roten Armee Fraktion (RAF). 

Das jüngste von Jander mit-herausgegebene Buch trägt den Titel: "Nach Auschwitz: Schwieriges Erbe DDR". Es ist im Wochenschau Verlag (Frankfurt/M.) erschienen: http://www.wochenschau-verlag.de/studium-wissenschaft/nach-auschwitz-schwieriges-erbe-ddr-2578.html

 

Ort: ehemaliges Stasi-Gelände
Haus 1, linker Aufgang, Raum 614
Ruschestraße 103 
Berlin-Lichtenberg (10365)
U-Bahn Magdalenenstraße U 5 (11 min vom Alexanderplatz entfernt)

Eine Veranstaltung des  Aufarbeitungsvereins Bürgerkomitees 15. Januar e. V.,

gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

 

Weitere Veranstaltungen: www.buergerkomitee1501berlin.de

 

 

Zum Vortragszyklus

Das 100-jährige Jubiläum der Novemberrevolution, der 200. Geburtstag von Karl Marx und 50 Jahre „1968“ sind Anlass, sich mit dem linken Revolutionsmythos auseinanderzusetzen. Weniger der Anfang als vielmehr der Fortgang der Novemberrevolution ist bis heute historisch umstritten. Waren insbesondere die Aktionen der Sparkisten und Kommunisten die Fortsetzung einer politischen und sozialen Emanzipationsbewegung oder Putschismus, um die Macht zu erringen? Mit der Ablehnung der parlamentarischen Demokratie  beriefen sie sich auf den Marxschen und Leninschen Revolutionsmythos. 50 Jahre griff die Revolte der „68er“ diesen Mythos wieder auf. Sie strebten individuelle Emanzipation an, viele folgten aber auch dem Vorbild kommunistischer Revolutionäre, die unter Berufung auf Marx und Lenin Diktaturen begründeten.

Vortragszyklus zum kommunistischen Revolutionsmythos

Bisherige Themen: Revolutionsmythos bei Marx und Lenin, W. Templin; Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht in der Novemberrevolution, M. Scharrer

Weitere Themen

29.11.2018 18.30 Uhr Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann. Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Museum Lichtenberg, Veranstaltungsort.: Museum Lichtenberg Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin

Gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

 

 

 

Vortragszyklus zum kommunistischen Revolutionsmythos

10.10. 2018, 18.30 Uhr Staat und Revolution bei Marx und Lenin.

Vortrag Wolfgang Templin

Der Philosoph und ehemalige DDR-Oppositionelle, Wolfgang Templin, der gerade erst mit dem Berliner Landesorden ausgezeichnet wurde, eröffnet den Vortragszyklus in dem Jahr, indem gleich mehrerer revolutionärer Anstöße gedacht wird. 

Das 100-jährige Jubiläum der Novemberrevolution, der 200. Geburtstag von Karl Marx und 50 Jahre „1968“ sind Anlass, sich mit dem linken Revolutionsmythos auseinanderzusetzen. Weniger der Anfang als vielmehr der Fortgang der Novemberrevolution ist bis heute historisch umstritten. Waren insbesondere die Aktionen der Sparkisten und Kommunisten die Fortsetzung einer politischen und sozialen Emanzipationsbewegung oder Putschismus, um die Macht zu erringen? Mit der Ablehnung der parlamentarischen Demokratie  beriefen sie sich auf den Marxschen und Leninschen Revolutionsmythos. 50 Jahre griff die Revolte der „68er“ diesen Mythos wieder auf. Sie strebten individuelle Emanzipation an, viele folgten aber auch dem Vorbild kommunistischer Revolutionäre, die unter Berufung auf Marx und Lenin Diktaturen begründeten.

 

10.10. 2018, 18.30 Uhr Staat und Revolution bei Marx und Lenin.  Wolfgang Templin

24. 10. 2018, 18. 30 Uhr Karl Liebknecht in der Novemberrevolution. Dr. Manfred Scharrer

13. 11. 2018 18. 30 Uhr Revolutionsmythos der 68er-Bewegung. Dr. Martin Jander

 

29.11.2018 18.30 Uhr Von der Novemberrevolution zu den Märzkämpfen (nicht nur) in Berlin-Lichtenberg. Dr. Siegfried Heimann. Vortrag mit Diskussion in Kooperation mit dem Museum Lichtenberg, Veranstaltungsort.: Museum Lichtenberg Türrschmidtstraße 24, 10317 Berlin

Gefördert von der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin

 

Ort:

Alle Veranstaltungen bis auf die letzte finden auf dem ehemaligen Stasi-Gelände statt
 
Haus 1, linker Aufgang, Raum 614
Ruschestraße 103 
Berlin-Lichtenberg (10365)
U-Bahn Magdalenenstraße U (11 min vom Alex)

 

 

 

 

Nächste Stasi-Geländeführung: 

 

Das ehemalige Stasi-Gelände in Lichtenberg

Ganz früher, früher, heute, irgendwann……

Stadtführung mit historischen Fotos

  

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

„Stasi contra Kiez." Die Führung zeigt an der Entwicklung der Stasi-Zentrale in Berlin, wie der Überwachungsapparat von Erich Mielke sich immer weiter ausdehnte und sich buchstäblich in den Kiez hineinfräste. Der Konflikt mit dem Umfeld steht symbolisch für die Ausweitung der Überwachung und das Eindringen des MfS in den Alltag der DDR-Bürger.

  

Dauer: ca. 90 Minuten

Teilnehmergebühr: 8 Euro pro Person

reduzierte Gruppentarife möglich

 

-jeden ersten Sonntag im Monat oder frei nach Verabredung

Treffpunkt Haus 1, Ruschestr. 103

10365 Berlin-Lichtenberg (U-Bahn Magdalenenstraße)

 

Anmeldung unter: bueko_1501_berlin@web.de

 

oder online_Buchung 

 

Bildergalerie Wachstum und Ende eines Moloch

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https://youtu.be/1hq_imTJt-o